KlosterStadtroda

Klosterruine Stadtroda

Klosterruine Stadtroda

Die Klosterruine kann besichtigt werden

Die Klosterruine Stadtroda, einst ein bedeutendes Zisterzienserinnenkloster, befindet sich im Saale-Holzland in Thüringen. Die imposanten Überreste der Klosterkirche aus rotem Sandstein zeugen von ihrer einstigen Größe und sind heute eine der größten Klosterruinen der Region.

Geschichte+

Die Gründung des Klosters Roda erfolgte um 1245 als Hauskloster der Lobdeburger, die es auch als Grablege nutzten. Es war der Heiligen Maria und Johannes geweiht und wurde von Zisterzienserinnen bewohnt. Die Klosterkirche, im Stil der Gotik errichtet, zeigte deutliche Einflüsse der Reformbewegungen von Hirsau und Maulbronn. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster im Jahr 1534 aufgehoben. Nach seiner Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg im Jahr 1638 verfiel die Kirche zur Ruine.

Lage+

Die Klosterruine liegt in der Stadt Stadtroda im Saale-Holzland in Thüringen, Deutschland, auf einer Höhe von etwa 190 Metern über dem Meeresspiegel.

Vor Ort+

Heute präsentiert sich die Anlage als weitläufige Klosterruine, deren steinerne Überreste die einstige Architektur und Größe erahnen lassen. Sie gilt als bedeutendes Denkmal der thüringischen Klostergeschichte.

In der Nähe+
  • Schloss Stadtroda (Schloss, 592 m)
  • Schloss Rausdorf (Schloss, 2458 m)
  • Schloss Rothvorwerk (Weißbach) (Schloss, 7075 m)
  • Burgruine Lobdeburg (Burg, 7925 m)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.8612, 11.7229