Die Ruine kann besichtigt werden
Klosterruine Munkeby
Die Klosterruine Munkeby, einst das nördlichste Zisterzienserkloster der Welt, befindet sich in der norwegischen Kommune Levanger. Diese historische Stätte zeugt von einer bewegten Vergangenheit und ist heute ein frei zugängliches Zeugnis mittelalterlicher Sakralarchitektur.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Munkeby wird auf die Zeit um 1150 datiert, spätestens jedoch auf 1180, als es erstmals urkundlich erwähnt wurde. Es wird angenommen, dass es möglicherweise eine Gründung des Lyseklosters war. Bereits 1207 erfolgte eine Verlegung zum nahegelegenen Kloster Tautra, wonach Munkeby als Grangie weiterbestand. Ein Versuch um 1470, das Kloster wiederzubeleben, scheiterte. Im Jahr 1567 wurde die Anlage durch einen Brand zerstört. Die der heiligen Brettiva geweihte Kirche diente noch bis 1589 als Pfarrkirche. Im Jahr 1910 wurden Ausgrabungen durchgeführt, und seit 1967 ist die Ruine im Besitz der norwegischen Denkmalschutzvereinigung. Bemerkenswert ist die Neugründung eines Zisterzienserklosters in der Nähe im Jahr 2007, die erste seit 500 Jahren.
Lage+
Die Klosterruine Munkeby liegt bei Okkenhaug in der Kommune Levanger im Bezirk Nord-Trøndelag in der Region Trøndelag, Norwegen, auf einer Höhe von etwa 120 Metern über dem Meeresspiegel.
Vor Ort+
Heute sind von der Kirche die Außenmauern bis zu einer Höhe von ein bis zwei Metern erhalten, die ein Langhaus und einen Chor mit beidseitigen Seitenkapellen erkennen lassen. Die Ruine, die in ihrer Geschichte auch als Steinbruch diente, ist für Besucher zugänglich und kann besichtigt werden.
In der Nähe+
- Festung Steinvikholmen (Festung), ca. 33.5 km entfernt
- Klosterruine Tautra (Sakralbau), ca. 39.7 km entfernt
- Leangen Gård (Herren- und Gutshaus), ca. 54.2 km entfernt
- Festung Munkholmen (Festung), ca. 57.1 km entfernt
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 63.7167, 11.3667