KlosterWindberg

Kloster Windberg

Kloster Windberg

Klosterbetrieb

Das Kloster Windberg, eine Abtei des Prämonstratenserordens, befindet sich in Windberg im bayerischen Landkreis Straubing-Bogen. Es ist eine historische Stätte, die durch ihre lange Geschichte und die beeindruckende Architektur der Klosterkirche besticht.

Geschichte+

Die Gründung des Klosters Windberg erfolgte im Jahr 1125 am ehemaligen Stammsitz der Grafen von Bogen. Graf Albert II. von Bogen initiierte die Errichtung mit Unterstützung des Bamberger Bischofs Otto I. Die Weihe des Chorraums der Kirche fand im Mai 1142 durch den Olmützer Bischof Heinrich Zdík statt. Im Jahr 1146 wurde Windberg zur Abtei erhoben. Die Klosterkirche, die den Patrozinien Maria Himmelfahrt, Sabinus und Serena geweiht ist, wurde im November 1167 eingeweiht. Unter Propst Gebhard, der 1141 aus Bedburg berufen wurde, entwickelte sich das Kloster zu einem wichtigen Zentrum der Buchmalerei und Bibliothekspflege. Ab 1147 existierte in Windberg auch ein Frauenkonvent, der eine eigene Kirche besaß. Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster im Jahr 1803 aufgelöst. Die Kirche wurde zur Pfarrkirche, und die Prälatur diente als Pfarrhof. Der Konventsbau ging in Privatbesitz über und beherbergte ab 1835 eine Brauerei. Im Jahr 1923 erfolgte die Wiedererrichtung des Klosters durch Prämonstratenser aus den Niederlanden.

Lage+

Das Kloster Windberg liegt in Windberg, einer Gemeinde im Landkreis Straubing-Bogen in Niederbayern, Deutschland. Es befindet sich auf einer Höhe von etwa 422 Metern über dem Meeresspiegel.

Vor Ort+

Heute ist das Kloster Windberg wieder eine aktive Abtei des Prämonstratenserordens. Die Klosterkirche, eine dreischiffige Basilika mit Querschiff, zeigt architektonische Einflüsse aus Hirsau und stammt größtenteils aus dem 12. Jahrhundert. Besonders hervorzuheben sind das monumentale Hauptportal und der Turm, der im 18. Jahrhundert seine heutige barocke Haube erhielt. Im Inneren prägen der barocke Hochaltar aus der Zeit um 1735 bis 1740, eine Muttergottesstatue von etwa 1650, eine Kanzel von 1674 und der Stuck von Mathias Obermayr aus dem Jahr 1755 das Erscheinungsbild.

In der Naehe+
  • Teil der ehemaligen Klosterstallungen (ca. 103 m entfernt)
  • Torbau auf der Nordseite des Klosterberings (ca. 105 m entfernt)
  • Langflügel des ehemaligen Klosters (ca. 130 m entfernt)
  • Schloss Au vorm Wald (ca. 2206 m entfernt)

Nimm Mobile Geschichte mit auf die Reise

Diesen Text liest du gerade kostenlos. Mit Premium kommt dazu, was unterwegs zählt: Beschreibungen vorlesen lassen, Objekte durch die Kamera finden, Regionen offline mitnehmen.

  • Alle Beschreibungstexte, auch die der ~17.700 Premium-Objekte
  • Audio-Guide: Beschreibungen unterwegs vorlesen lassen
  • AR-Sucher: Objekte durch die Kamera sehen, mit Entfernung und Richtung
  • Unbegrenzte Merkliste

14 Tage kostenlos testen, danach ab 2,99 € im Monat. Jederzeit kündbar.

Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.9397, 12.7469