Klosterbetrieb
Kloster Tettenweis

Die Benediktinerinnenabtei St. Gertrud ist ein Kloster der Benediktinerinnen in Tettenweis in der Diözese Passau.
Das ehemalige Hofmarksschloss am Ortsrand von Tettenweis wurde im Jahre 1797 von Graf Franz Xaver Peter von Joner an Stelle eines bescheidenen Vorgängerschlösschens erbaut. Dieses Schloss kaufte 1896 Graf Max von Löwenstein-Scharffeneck (Vater des Hubertus Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg), veräußerte es aber schon 1899 an das Kloster Frauenchiemsee, das dort noch im gleichen Jahr ein benediktinisches Tochterkloster gründete. Ab 1902 wurde das Anwesen im neuromanischen Stil weiter ausgebaut. Die Klosterkirche entstand 1949.
Die Erhebung des Priorats St. Gertrud zur Abtei erfolgte am 28. Oktober 1924. Erste Äbtissin war die bisherige Priorin M. Editha Gaßlhuber. Seit 1987 ist das Kloster Mitglied der neu gegründeten Föderation der Bayerischen Benediktinerinnenabteien.
Tätigkeiten+
Die Benediktinerinnen von Tettenweis betreiben heute einen Kindergarten, ein Gästehaus und einen Klosterladen. Eine Steppdeckennäherei, ein Wachsatelier und die hauseigene Nudelproduktion sichern zudem den wirtschaftlichen Bestand der geistlichen Gemeinschaft.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.4437, 13.2665