Die Genehmigung zur Klostergründung wurde im April 1846 von König Ludwig I. erteilt. Die Ordensgründerin Angela Fraundorfer tauschte ein Familiengrundstück gegen einen Bauplatz im Pfarrgarten von Aiterhofen. Der Grundstein für das erste Gebäude wurde im April 1847 gelegt, und bereits im November 1848 konnten die ersten Schwestern einziehen. 1852 wurde ein Ökonomiegebäude erworben, um die wirtschaftliche Unabhängigkeit zu sichern, gefolgt von einer Erweiterung des Hauses und dem Anbau einer Kapelle im Jahr 1860. Ab 1935 expandierte der Orden mit Gründungen in Brasilien, das 1955 eine eigene Provinz wurde. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Kloster 1941 von den Nationalsozialisten beschlagnahmt und als Lazarett genutzt. Nach dem Krieg begann 1946 ein Neustart mit einer Mädchen-Mittelschule. 1962 entstand die Angela-Fraundorfer-Realschule, die seit 2014 auch Jungen aufnimmt und heute etwa 300 Schüler zählt. Seit 1985 betreibt das Kloster zudem eine Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe. Ein Teil des ehemaligen Internats ist seit 2019 an den Malteser Hilfsdienst verpachtet.
Kloster St. Josef

Das Kloster St. Josef in Aiterhofen, gelegen im Landkreis Straubing-Bogen in Bayern, ist das Mutterhaus der Franziskanerinnen von der Buße. Es ist bekannt für seine lange Geschichte und seine vielfältigen sozialen und bildungsbezogenen Engagements.
Geschichte+
Lage+
Das Kloster St. Josef befindet sich in Aiterhofen, einem Ort im Landkreis Straubing-Bogen in Bayern, Deutschland.
Vor Ort+
Heute beherbergt das Kloster das Generalat der Franziskanerinnen von der Buße. Es führt weiterhin die Angela-Fraundorfer-Realschule, eine Berufsfachschule für Altenpflege und ein Franziskanisches Jugendhaus. Zudem gibt es eine Paramenten- und Fahnenstickerei. Ein Teil der Räumlichkeiten wird vom Malteser Hilfsdienst genutzt.
In der Naehe+
- Schloss Geltolfing (Schloss, ca. 995 m entfernt)
- Kloster Azlburg (Sakralbau, ca. 4817 m entfernt)
- Schloss Schambach (Schloss, ca. 5187 m entfernt)
- Karmelitenkloster Straubing (Sakralbau, ca. 5354 m entfernt)
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: UHolz / CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.8455, 12.6167