KlosterScheinfeld

Kloster Schwarzenberg

Kloster Schwarzenberg

Das Kloster kann besichtigt werden

Das Kloster Schwarzenberg, ein historisches Franziskanerkloster, liegt im bayerischen Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim. Es ist bekannt für seine lange Geschichte und seine Rolle in der regionalen Seelsorge.

Geschichte+

Die Gründung des Klosters Schwarzenberg erfolgte im Jahr 1702 als Hospiz durch die thüringische Provinz der Franziskaner-Rekollekten. Im Jahr 1732 erlangte es den Status eines Konventes. Das Kloster, das dem Patrozinium Maria Hilf geweiht ist, entwickelte sich zu einem Zentrum der Seelsorge, insbesondere für katholische Soldaten in der lutherisch geprägten Region. Im Jahr 1751 lebten dort 14 Patres und 4 Brüder, die eine Gürtelbruderschaft des heiligen Franziskus gründeten. Ab 1761 diente das Kloster auch als Studienseminar und ab 1802 als Lateinschule. Obwohl die Region 1807 unter bayerische Herrschaft kam und die Arbeit an der Lateinschule eingestellt werden musste, blieb das Kloster bestehen. Die Franziskaner durften weiterhin seelsorgerisch tätig sein und erhielten Unterstützung vom Erzbistum Bamberg und dem Haus Schwarzenberg. Nach dem Tod des letzten Franziskaners im Jahr 1864 und dem schlechten Zustand der Gebäude wurde das Kloster 1866 von Pfarrer Krapp erworben und den Franziskaner-Minoriten übergeben, die es renovierten und die Wallfahrt wiederbelebten. Zwischen 1940 und 1945 wurde das Kloster von den Nationalsozialisten als Umsiedlerlager genutzt. Ein Großbrand im Jahr 1960 zerstörte die Klosterkirche und Teile der angrenzenden Gebäude. Seit den späten 1960er-Jahren dient das Kloster als Bildungshaus.

Lage+

Das Kloster Schwarzenberg befindet sich in Scheinfeld, einer Stadt im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim in Bayern, Deutschland. Es liegt auf einer Höhe von etwa 361 Metern über dem Meeresspiegel.

Vor Ort+

Heute ist das Kloster Schwarzenberg ein Bildungshaus und wird von den Franziskaner-Minoriten geführt. Die Klosterkirche und das Klosterdorf sind als Baudenkmäler geschützt. Im Kreuzgang sind Fotografien von Fresken zum Leben des heiligen Franziskus zu sehen, die ursprünglich im Refektorium angebracht waren.

In der Naehe+
  • Schloss Schwarzenberg (Schloss, 406 m)
  • Schloss Schnodsenbach (Schloss, 2824 m)
  • Schloss Erlabronn (Schloss, 3454 m)
  • Schloss Obersteinbach (Schloss, 5105 m)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Mobile Geschichte

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 49.6724, 10.4806