KlosterBiberbach

Kloster Salmannshofen

Kloster Salmannshofen

Privatbesitz

Das Kloster Salmannshofen, einst ein bedeutendes geistliches Zentrum, befand sich in Bayern, Deutschland. Gegründet im späten 13. Jahrhundert, war es ein Konvent der Franziskaner-Terziarinnen und spielte eine Rolle in der regionalen Kirchengeschichte, bevor es im frühen 15. Jahrhundert aufgegeben wurde.

Geschichte+

Die Ursprünge des Klosters Salmannshofen reichen bis ins Jahr 1282 zurück, als es für die Schwestern von Hausen neu gegründet wurde. Diese Franziskaner-Terziarinnen erhielten von Graf Ludwig von Öttingen ein Lehen in Salmannshofen. Das Kloster, das dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht war, stand zunächst unter der geistlichen Leitung der Barfüßermönche aus Augsburg. Im 14. Jahrhundert profitierte der Konvent von verschiedenen Schenkungen und Stiftungen. Jedoch führten Nachwuchsmangel und wirtschaftliche Schwierigkeiten zum Niedergang. Ein Brand um die Jahreswende 1400/01, als nur noch vier Ordensfrauen im Konvent lebten, besiegelte das Ende des Klosters. Anschließend ging es in den Besitz des Klosters Holzen über, bis es 1753 an das Domkapitel Augsburg verkauft wurde.

Lage+

Das ehemalige Kloster Salmannshofen lag in Bayern, Deutschland, in der Nähe von Affaltern bei Biberbach, innerhalb der Diözese Augsburg.

Vor Ort+

An der Stelle des früheren Klosters Salmannshofen befinden sich heute zwei Anwesen, die möglicherweise aus den ursprünglichen Klostergebäuden entstanden sind. Grenzsteine in den umliegenden Wäldern sowie Ziegelsteine, die auf das Fundament der ehemaligen Kirche hindeuten, erinnern noch an die einstige Existenz des Klosters.

In der Naehe+
  • Burg Markt (Burg, 5907 m)
  • Ruine Bocksberg (Ruine, 5962 m)
  • Schloss Laugna (Schloss, 6203 m)
  • Schloss Gablingen (Schloss, 6344 m)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jkü / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.4938, 10.7614