KlosterSiegsdorf

Kloster Maria Eck

Kloster Maria Eck

Kloster (aktiv), Wallfahrtsort, Ausbildungsstätte, Gasthof

Das Kloster Maria Eck, ein bedeutendes Franziskaner-Minoritenkloster, befindet sich in der malerischen Region Traunstein in Bayern, Deutschland. Es ist ein weithin bekanntes Wallfahrtsziel und zeichnet sich durch seine historische Bedeutung und seine idyllische Lage in den bayerischen Alpen aus.

Geschichte+

Die Ursprünge des Klosters reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück, als an diesem Ort ein Priorat der Benediktinermönche von Kloster Seeon existierte. Dieses wurde jedoch im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Die heutige Klosteranlage wurde 1819 gegründet. Seit 1891 ist Maria Eck die Heimat der Franziskaner-Minoriten, die hier auch die ersten Ausbildungsabschnitte für ihren Orden, das Postulat und das Noviziat, unterhalten. Die Wallfahrtstradition nach Maria Eck begann bereits im 16. Jahrhundert und erlebte während des Dreißigjährigen Krieges einen erheblichen Aufschwung. Eine Legende besagt, dass Lichterscheinungen Holzfäller zur Errichtung einer Kapelle inspirierten, die später zu einer größeren Kirche erweitert wurde. Im Jahr 1803 wurde die Wallfahrtskirche Maria Eck säkularisiert und ihre Einrichtung größtenteils verkauft oder zerstört. Erst 1813 ermöglichte Kronprinz Ludwig die Wiedereröffnung der Kirche und die Rückführung des Gnadenbildes. Im Jahr 1936 wurde die Kirche während der NS-Herrschaft vorübergehend geschlossen und zwei ihrer Glocken eingeschmolzen.

Lage+

Das Kloster Maria Eck liegt auf dem sogenannten „Egger Berg“ in der Gemeinde Siegsdorf, nahe Traunstein in Bayern, Deutschland. Es befindet sich auf einer Höhe von etwa 839 Metern über dem Meeresspiegel und ist Teil der Erzdiözese München und Freising. Die geografische Nähe zum Benediktweg unterstreicht seine Bedeutung als Wallfahrtsort.

Vor Ort+

Heute ist das Kloster Maria Eck ein aktives spirituelles Zentrum und eine der größten Wallfahrten in der Erzdiözese München-Freising. Es beherbergt die Franziskaner-Minoriten und dient als Ausbildungsstätte für den Orden. Die Klosterkirche und die gesamte Anlage stehen unter Denkmalschutz. Zum Kloster gehört auch ein großer Gasthof, der Pilger und Besucher bewirtet.

In der Naehe+
  • Schloss Ruhpolding (Schloss, 3769 m)
  • Schloss Grabenstätt (Schloss, 7884 m)
  • Burg Marquartstein (Burg, 11948 m)
  • Schloss Neuenchieming (Schloss, 12602 m)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Christian Stamm Schizoschaf / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 47.7933, 12.6188