KlosterBad Königshofen im Grabfeld

Kloster Königshofen im Grabfeld

Kloster Königshofen im Grabfeld

Kurpark, Hotel, Denkmal

Das ehemalige Kapuzinerkloster Königshofen im Grabfeld, einst ein bedeutender Sakralbau in der Diözese Würzburg, befindet sich in der bayerischen Region Rhön-Grabfeld. Obwohl die Klostergebäude nicht mehr existieren, zeugt die erhaltene Klosterkirche von der langen Geschichte dieses Ortes und ist heute ein denkmalgeschütztes Zeugnis der Vergangenheit.

Geschichte+

Bereits um das Jahr 1593 gab es Bestrebungen, in Königshofen ein Kloster zu gründen. Diese Pläne wurden jedoch erst später konkret, als die Stadt im Jahr 1647 den damaligen Bischof Johann Philipp von Schönborn um Unterstützung bat. Die ersten Patres des Kapuzinerordens fanden zunächst im Juliusspital eine Unterkunft. Das Kloster bestand über mehrere Jahrhunderte, bis es im Jahr 1973 aufgrund von Nachwuchsmangel aufgelöst wurde. Zu diesem Zeitpunkt war bereits seit einigen Jahren nur noch ein einziger Pater im Kloster tätig. Die ursprünglichen Klostergebäude wurden von der Stadt erworben und bereits 1971 abgerissen.

Lage+

Das Kloster Königshofen im Grabfeld lag in Bad Königshofen, einer Stadt im Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern, Deutschland. Die Region ist bekannt für ihre landschaftliche Vielfalt und historische Bedeutung.

Vor Ort+

Auf dem ehemaligen Klostergelände befindet sich heute der Kurpark der Stadt Bad Königshofen sowie ein Hotel. Die Kapuzinerklosterkirche hingegen blieb erhalten und steht unter Denkmalschutz. Sie wurde in den 1990er Jahren umfassend im Inneren renoviert und dient weiterhin als sichtbares Denkmal der einstigen Klosteranlage.

In der Naehe+
  • Schloss Kleinbardorf (Schloss, 5819 m)
  • Schloss Sulzfeld (Schloss, 6489 m)
  • Burg Brennhausen (Burg, 6837 m)
  • Schloss Irmelshausen (Schloss, 7016 m)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: ErwinMeier / CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.2996, 10.4714