Friedhofskirche
Kloster Kölleda

Das Kloster Kölleda in Thüringen, einst ein Zisterzienserinnenkloster, befindet sich in der Stadt Sömmerda. Es stellt ein historisch bedeutsames Ensemble dar, dessen Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen und dessen Kirche in umgebauter Form bis heute erhalten ist.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Kölleda erfolgte im Jahr 1265 durch die benediktinische Abtei Hersfeld. Die Grafen von Beichlingen stifteten das Nonnenkloster, welches anschließend mit Zisterzienserinnen aus dem Kloster Frauensee besiedelt wurde. Obwohl es primär als Zisterzienserinnenkloster bekannt ist, wird es in einigen historischen Quellen auch als benediktinisch bezeichnet. Im Jahr 1538 zählte der Konvent noch 14 Nonnen, die sich unter anderem dem Unterricht von Mädchen in Handarbeit widmeten. Die Auflösung des Klosters erfolgte im Jahr 1556, nach dem Tod der letzten Äbtissin Sophia von Schafstädt.
Lage+
Das ehemalige Kloster Kölleda liegt in der Stadt Sömmerda im Bundesland Thüringen, Deutschland.
Vor Ort+
Die ursprüngliche Klosterkirche, die dem Heiligen Johannes dem Evangelisten und später dem Heiligen Johannes dem Täufer geweiht war, existiert in umgebauter Gestalt noch heute. Sie befindet sich auf dem Friedhofsgelände an der Straße „Im Kloster“ und beherbergt das Grabmonument der Gräfin Helene von Beichlingen.
In der Naehe+
- Rittergut Kölleda (Herren- und Gutshaus, 512 m)
- Schloss Großneuhausen (Schloss, 4132 m)
- Gutshaus Altenbeichlingen (Herren- und Gutshaus, 4473 m)
- Schloss Beichlingen (Schloss, 5570 m)
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Michael Sander / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.1859, 11.2444