Stallgebäude
Kloster Kleinburlo

Das ehemalige Kloster Kleinburlo in Nordrhein-Westfalen, auch bekannt als Maria Weingarten, war eine bedeutende geistliche Einrichtung, die im 14. Jahrhundert gegründet wurde. Obwohl heute nur noch wenige Spuren der ursprünglichen Anlage sichtbar sind, zeugen die historischen Aufzeichnungen von seiner wechselvollen Geschichte und seiner Rolle in der Region.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Kleinburlo erfolgte um 1360 auf Ländereien, die Konrad Strick und seine Frau Haseke dem Kloster Mariengarden in Burlo stifteten. Ziel war die Errichtung einer Niederlassung der Wilhelmiten zwischen Darfeld, Horstmar und Eggerode. Im Jahr 1407 trennte sich Kleinburlo vom Mutterkloster Großburlo und wurde zu einem eigenständigen Priorat erhoben, das zu dieser Zeit 22 Mönche zählte. Mitte des 15. Jahrhunderts schlossen sich die Wilhelmiten beider Klöster den Zisterziensern an, wobei Kloster Kamp als Mutterkloster fungierte. Sie gehörten der Colligatio Galiaensis an, einer Gruppe, die für ihre strenge Einhaltung der Ordensregeln bekannt war. Kleinburlo erlebte mehrfach wirtschaftliche Schwierigkeiten, insbesondere während des Siebenjährigen Krieges. Die Armut führte 1798 zur Auflösung des Konvents. Nach der Säkularisation 1803 wurde das Kloster zunächst von Trappisten gepachtet und 1811 endgültig von der napoleonischen Regierung aufgehoben. Die Anlage wechselte danach mehrfach den Besitzer.
Lage+
Das ehemalige Kloster Kleinburlo befand sich in der Region Nordrhein-Westfalen in Deutschland, nahe dem Ort Darfeld.
Vor Ort+
Von der ursprünglichen Klosteranlage sind heute kaum noch sichtbare Überreste vorhanden. Die Kirche und das Kloster wurden abgerissen, wobei die genauen Abbruchszeiten variieren. Lediglich einige Nebengebäude wie die Burloer Mühle und das Brauhaus blieben erhalten. Das Brauhaus wird heute als Stallgebäude genutzt. Eine Madonnenglocke des Klosters aus dem Jahr 1765 befindet sich seit 1804 im Kirchturm von St. Margareta in Asbeck.
In der Naehe+
- Haus Rockel (Herren- und Gutshaus, 2243 m)
- Schloss Darfeld (Schloss, 3143 m)
- Burg Münsterhof (Horstmar) (Burg, 5197 m)
- Haus Möltgen (Herren- und Gutshaus, 6619 m)
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Nadine Ogonek M.A., Projektkoordination, AFO - Arbeitsstelle Forschungstransfer, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster / CC BY-SA 3.0 de via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.0480, 7.2500