Bildungs- und Exerzitienhaus der Diözese Würzburg
Kloster Himmelspforten

Das Kloster Himmelspforten in Würzburg, Bayern, ist ein historisch bedeutsamer Ort, der auf eine lange Geschichte als geistliches Zentrum zurückblickt und heute sowohl ein Karmelitinnenkonvent als auch ein Bildungshaus beherbergt.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Himmelspforten erfolgte im Jahr 1231 durch den Würzburger Bischof Hermann I. von Lobdeburg als Zisterzienserinnenkloster. Ursprünglich in Himmelstadt gelegen und den Heiligen Maria und Johannes Evangelist geweiht, wurde der Konvent aufgrund wiederholter Übergriffe und Plünderungen im Jahr 1253 nach Würzburg verlegt. Papst Innozenz IV. hatte dieser Verlegung bereits 1251 zugestimmt. Die Nonnen fanden während der Bauphase des neuen Klosters um 1248 im Kloster Schönau Unterschlupf. Unter Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn erlebte das Kloster eine Blütezeit mit mehreren Umbauten. Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster 1804 aufgelöst. Nach einer Zeit als Militärlazarett und Tabakfabrik zogen 1844 Unbeschuhte Karmelitinnen ein, die seit 1925 in einem Anbau leben. Seit 1926 dient ein Teil der Anlage als Bildungs- und Exerzitienheim der Diözese Würzburg.
Lage+
Das Kloster Himmelspforten befindet sich in der Stadt Würzburg in Bayern, Deutschland, auf einer Höhe von etwa 170 Metern über dem Meeresspiegel.
Vor Ort+
Heute ist das Kloster Himmelspforten zweigeteilt: Ein Teil wird von Unbeschuhten Karmelitinnen bewohnt, die Kerzen, Ikonen und Paramente herstellen. Der andere Teil dient als Bildungs- und Exerzitienheim der Diözese Würzburg, das 1967 nach Kriegsschäden erneuert und 2005 modernisiert wurde.
In der Naehe+
- Bastion der barocken Stadtbefestigung (ca. 1212 m entfernt)
- Schottenkloster (ca. 1213 m entfernt)
- Deutschordenskomturei (ca. 1337 m entfernt)
- Kloster des Deutschen Ordens (ca. 1363 m entfernt)
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Himmelspforten
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.8000, 9.9050