KlosterInsel Hiddensee

Kloster Hiddensee

Kloster Hiddensee

Gemeindekirche

Das Kloster Hiddensee, eine ehemalige Zisterzienserabtei, befindet sich in der Region Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland. Es ist heute als Bodendenkmal geschützt und zeugt von einer reichen Geschichte auf der Insel Hiddensee.

Geschichte+

Die Gründung des Klosters Hiddensee erfolgte im Jahr 1296, als Fürst Wizlaw II. von Rügen die Insel Hiddensee dem Zisterzienserkloster Neuenkamp schenkte, mit der ausdrücklichen Absicht, dort ein Tochterkloster zu Ehren des Heiligen Nikolaus zu errichten. Zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz erhielt das neue Kloster Fischereirechte, das Dorf Zarrenzin auf dem Festland und 1298 drei Salzpfannen aus der Lüneburger Saline. In den Anfangsjahren war das Kloster intensiv damit beschäftigt, bestehende Rechtsansprüche Dritter auf Hiddensee und Zingst abzulösen. Im Jahr 1299 übernahm das Kloster die Seelsorge auf der Insel, was 1310 von Papst Clemens V. bestätigt wurde. Eine Kapelle auf der südlichen Halbinsel Gellen wurde 1302 eingeweiht, und 1306 wurde ein Leuchtturmvertrag mit Stralsund geschlossen. 1332 wurde eine neue Kapelle im Norden der Insel errichtet, die zur Gemeindekirche wurde und heute als Inselkirche Hiddensee den letzten erhaltenen Teil des Klosters darstellt. Das Kloster wurde 1373 und 1389 von Bränden heimgesucht, die eine Neuweihung der Klosterkirche im Jahr 1410 erforderlich machten. Nach der Einführung der Reformation in Pommern wurde das Zisterzienserkloster 1536 säkularisiert und in ein herzogliches Kammergut umgewandelt.

Lage+

Das ehemalige Kloster liegt auf der Insel Hiddensee, die zur Region Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern gehört. Die Insel befindet sich in der Ostsee vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns.

Vor Ort+

Heute ist die ehemalige Klosteranlage als Bodendenkmal in Mecklenburg-Vorpommern ausgewiesen. Die Inselkirche Hiddensee, einst eine Kapelle des Klosters, ist der einzige erhaltene Gebäudeteil und dient weiterhin als Gemeindekirche.

In der Naehe+
  • Gutshaus Poggenhof (Herren- und Gutshaus, 7364 m)
  • Gutshaus Vaschvitz (Herren- und Gutshaus, 8367 m)
  • Gutshaus Streu (Herren- und Gutshaus, 9335 m)
  • Gutshaus Granskevitz (Herren- und Gutshaus, 9695 m)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: A.Savin / FAL via Wikimedia Commons

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Lage: 54.5858, 13.1097