Klosterbetrieb
Kloster Dietfurt

Das Kloster Dietfurt, ein historisches Franziskanerkloster, befindet sich in Dietfurt an der Altmühl in der Oberpfalz, Bayern. Es ist bekannt für seine lange Geschichte und seine Rolle als Ort der Besinnung.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Dietfurt erfolgte im Jahr 1660. Ein Dietfurter Bürger schenkte den Franziskanern 1658 ein Grundstück für den Bau. Nach der Grundsteinlegung 1660 konnten die ersten Mönche 1665 einziehen. Die barocke Klosterkirche, die dem heiligen Evangelisten Johannes geweiht ist, wurde 1667 fertiggestellt und geweiht. Bruder Hugolin Partenhauser, ein Franziskaner und Maurermeister, leitete den Bau von Kirche und Kloster. Ab 1715 diente Dietfurt als Noviziatskloster der bayerischen Franziskanerprovinz, wofür ein Anbau entlang der Laaber entstand. Die Antoniuskapelle wurde 1717 errichtet, und 1766/67 erfolgte eine Erweiterung der Kirche sowie der Anbau einer Bibliothek. Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster 1802 aufgelöst, jedoch als Zentral- oder Aussterbekloster für Franziskaner bestimmt. Nach der Thronbesteigung König Ludwigs I. im Jahr 1825 setzten sich Dietfurter Bürger für den Erhalt ein, und das Kloster wurde 1827 wiedererrichtet. Im Laufe der Jahre folgten weitere Baumaßnahmen und Renovierungen, darunter der Bau eines Klosterfriedhofs 1846, eine umfassende Kirchenrenovierung von 1873 bis 1875 und der Bau eines neuen Noviziatshauses 1926. Seit 2010 ist der Konvent Teil der Deutschen Franziskanerprovinz Germania.
Lage+
Das Kloster liegt in Dietfurt an der Altmühl, einer Stadt in der Oberpfalz in Bayern, Deutschland, auf einer Höhe von etwa 369 Metern über dem Meeresspiegel.
Vor Ort+
Das Kloster beherbergt seit 1977 das Meditationshaus St. Franziskus, das Anleitungen zur Zen-Meditation anbietet und als ältestes „christliches Zen-Kloster“ im deutschsprachigen Raum gilt. In der Fastenzeit zieht das Kloster zudem viele Besucher durch seine wöchentlichen Ölbergspiele an, deren Tradition bis ins Jahr 1680 zurückreicht.
In der Naehe+
- Schloss Wildenstein (Schloss, 1969 m)
- Schloss Töging (Schloss, 2435 m)
- Gumppenberg-Schloss (Schloss, 5777 m)
- Tilly Schloss (Schloss, 5789 m)
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.0365, 11.5887