KlosterAltomünster

Kloster Altomünster

Kloster Altomünster

Nonnenkloster

Das Kloster Altomünster in Bayern, nahe Dachau, war einst das einzige Birgittinnenkloster des alten Zweiges des Erlöserordens in Deutschland. Die Klosterkirche St. Alto und St. Birgitta, ein Werk Johann Michael Fischers, prägt bis heute das Erscheinungsbild.

Geschichte+

Die Ursprünge des Klosters reichen bis in die Zeit vor 760 zurück, als der irische Mönch Alto hier eine Eremitenzelle gründete. Um 970 wurde an dieser Stelle ein Benediktinerkloster von den Welfen erneuert, das den Heiligen Peter und Paul geweiht war. Im Jahr 1056 siedelten Benediktinerinnen aus dem abgebrannten Kloster Altdorf nach Altomünster über. Ab 1488 entwickelte sich das Kloster zu einem Doppelkloster, als der von der heiligen Birgitta von Schweden gegründete Erlöserorden einzog. Die Klosterkirche wurde daraufhin den Heiligen Alto und Birgitta geweiht. Im 16. Jahrhundert festigte sich unter Prior Johannes Palgmacher und Äbtissin Ottilia Öffler der Widerstand gegen die Reformation. Der Dreißigjährige Krieg brachte dem Kloster große Not. Im 17. und 18. Jahrhundert erlebte das Kloster eine Phase barocker Frömmigkeit. Die heutige Klosterkirche wurde zwischen 1763 und 1766 von Johann Michael Fischer im Stil des späten Rokoko neu errichtet. Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster Altomünster 1803 aufgelöst. Obwohl die Nonnen in ihren Gebäuden verbleiben durften, verlor das Kloster seinen Besitz und die Bibliothek. König Ludwig I. ermöglichte 1841 die Wiederaufnahme von Novizinnen, was zu einer neuen Blütezeit führte.

Lage+

Das Kloster Altomünster befindet sich in der bayerischen Gemeinde Altomünster im Landkreis Dachau, auf einer Höhe von etwa 528 Metern über dem Meeresspiegel.

Vor Ort+

Die Klosterkirche St. Alto und St. Birgitta ist heute bekannt für ihre Architektur von Johann Michael Fischer. Die Anlage diente über Jahrhunderte als Doppelkloster und beherbergte Nonnen sowie Priester und Brüder.

In der Naehe+
  • Ehemalige Klostergärtnerei (ca. 65 m entfernt)
  • Ehemaliger Klosterstadel (ca. 68 m entfernt)
  • Klostertrakte (ca. 71 m entfernt)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.3884, 11.2573