KlosterAltenhohenau

Kloster Altenhohenau

Kloster Altenhohenau

Klosterbetrieb

Das Kloster Altenhohenau ist ein Kloster der Dominikanerinnen in der Gemeinde Griesstätt in Bayern in der Erzdiözese München und Freising. Es liegt am Fluss Inn etwa 7 km flussaufwärts von Wasserburg am Inn. Die von Ignaz Günther gestaltete Kirche gilt als eine der schönsten Rokoko-Kirchen Deutschlands. In Altenhohenau betrieben die Dominikanerinnen Landwirtschaft und eine Internatsschule (Grund- und Hauptschule). Derzeit (2010) sind die Schulräume an eine Bildungseinrichtung verpachtet. Im Kloster leben nur noch wenige Nonnen.

Das SS. Peter und Paul geweihte Kloster wurde 1235 von Graf Konrad von Wasserburg und seiner Gemahlin Kunigunde als Dominikanerinnenkloster gegründet. Bis 1270 sind auch Dominikaner nachweisbar. Allerdings kann als historisch gesichert gelten, dass in "veteri Hohenawe" (dem "ehrwürdigen Hohenau") schon vor der Stiftung des Klosters eine Petruskirche gestanden hat - die Stadtgründungsurkunde von Wasserburg a.I., die auf das Jahr 1137 datiert wird, weist auf eine Kirche in "Hohenoue" hin. Dies ist auch plausibel aufgrund der Tatsache, dass die Salzstraße von Salzburg und Reichenhall nach München bzw. Regensburg hier über eine Furt im Inn führte. Die Aufhebung des Klosters im Zuge der Säkularisation erfolgte 1803, es diente allerdings als ein Auffangkloster für die Dominikanerinnen aus den umliegenden Klöstern. Bis 1822 blieben die Nonnen im Kloster. Später erwarben Privatleute die Klostergebäude und die Kirche, viele Klostergebäude wurden abgebrochen. 1881 kauften die Brüder Josef und Hubert Soyer aus Griesstätt das Kloster. Sie erkannten den historischen Wert des Orts. 1922 verkaufte Katharina Soyer, die Witwe von Josef Soyer, die Kirche zurück an die Dominikanerinnen. Diese errichteten dort 1926 das traditionsreiche Kloster neu. Heute sind neben der Kirche noch die beiden Getreidekästen, das Haus des Klosterrichters sowie das Wohngebäude und Refektorium des Klosters erhalten. Wohngebäude und Refektorium des Klosters stehen heute noch im Eigentum der Familie Soyer.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.0078, 12.1774