KlosterAlpirsbach

Kloster Alpirsbach

Kloster Alpirsbach

Das Kloster kann besichtigt werden

Das Kloster Alpirsbach, eine ehemalige Benediktinerabtei in Baden-Württemberg, präsentiert sich als bemerkenswertes Zeugnis romanischer Baukunst, ergänzt durch einen gotischen Kreuzgang. Gelegen in der Region Freudenstadt, bietet es einen tiefen Einblick in die klösterliche Geschichte und Architektur.

Geschichte+

Die Gründung des Klosters Alpirsbach erfolgte im Jahr 1095, als Mönche aus St. Blasien den Ort besiedelten. Dies geschah auf Basis eines ehemaligen Landgutes, das von den Grafen Alwik von Sulz, Adalbert von Zollern und dem Edelfreien Ruodman von Hausen gestiftet wurde. Die Weihe durch den Konstanzer Bischof Gebhard III. am 16. Januar 1095 markierte den offiziellen Beginn. Schon 1099 wurde ein steinernes Oratorium eingeweiht, und 1101 stellte Papst Paschalis II. die Anlage unter päpstlichen Schutz. Die große Klosterkirche wurde 1128 geweiht. Im 14. Jahrhundert erlebte das Kloster unter den Äbten Walter und Brun von Schenkenberg eine gewisse Blüte, obwohl die Einnahmen rückläufig waren. Im 15. Jahrhundert führte ein Disput zwischen Reformern und Reformgegnern zur Auflösung des Konvents bis 1455. Später trat die Abtei 1471 der Melker Reform bei und wurde 1482 der Bursfelder Kongregation angeschlossen, was zu einer neuen wirtschaftlichen Blüte und umfangreichen Baumaßnahmen führte. Die Reformation im 16. Jahrhundert brachte turbulente Zeiten. Nach der Einführung der Reformation durch Herzog Ulrich von Württemberg wurde das Kloster 1535 aufgehoben. Zwischen 1548 und 1555 kehrten die Benediktinermönche vorübergehend zurück, doch der Augsburger Religionsfrieden von 1555 führte zur endgültigen Übergabe an die Evangelischen.

Lage+

Das Kloster Alpirsbach befindet sich in der Stadt Freudenstadt im Bundesland Baden-Württemberg, Deutschland, auf einer Höhe von etwa 459 Metern über dem Meeresspiegel.

Vor Ort+

Die ehemalige Benediktinerabtei Alpirsbach ist heute ein Ort, der die romanische Architektur der Klosterkirche und den gotischen Kreuzgang bewahrt. Die Epitaphien der Äbte Walter und Brun von Schenkenberg aus dem 14. Jahrhundert sind noch erhalten.

In der Naehe+
  • Kloster Wittichen (Kloster, ca. 4419 m entfernt)
  • Burgruine Schenkenburg (Burg, ca. 5702 m entfernt)
  • Ruine Brandeck (Ruine, ca. 6339 m entfernt)
  • Ruine Willenburg (Ruine, ca. 7142 m entfernt)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Alpirsbach-2492._Retouched.jpg

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.3462, 8.4040