KlosterKranenburg

Katharinenhof Kranenburg

Katharinenhof Kranenburg

Museum

Der Katharinenhof in Kranenburg, ein ehemaliges Kloster, praesentiert sich heute als Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen. Ursprünglich ein Schwesternkonvent, beherbergt das historische Gebaeudeensemble seit Jahrzehnten ein Museum, das die Geschichte der Region widerspiegelt und die einstige sakrale Nutzung in Erinnerung ruft. Die Anlage ist ein Zeugnis mittelalterlicher Religiositaet und spaeterer bürgerlicher Umnutzung.

Geschichte+

Die Gruendung des Katharinenhofs geht auf das Jahr 1446 zurück, als Henrik Housteen, der Küchenmeister des Herzogs von Kleve, die Einrichtung einer Zweigniederlassung eines Schwesternkonvents in Kranenburg ermöglichte. Die Schwestern nahmen 1472 die Augustinusregel an und bildeten bis zur Saekularisation im Jahr 1802 eine geistliche Gemeinschaft. Nach der Aufhebung des Klosters dienten die Gebaeude verschiedenen weltlichen Zwecken, darunter als Polizeistation und Schule. Im Zweiten Weltkrieg nur geringfügig beschaedigt, wurde das alte Konventsgebaeude nach 1945 kurzzeitig als Notkirche genutzt, bevor es 1959/60 umfassend renoviert wurde. Seit 1961 ist hier das Museum Katharinenhof untergebracht, dessen Ausstellungsflaeche 1984 durch einen Anbau erweitert wurde.

Lage+

Der Katharinenhof befindet sich in Kranenburg, einer Gemeinde im Kreis Kleve in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Die Anlage liegt auf einer Hoehe von etwa 16 Metern über dem Meeresspiegel.

Vor Ort+

Heute dient der Katharinenhof als Museum und ist ein geschütztes Baudenkmal. Das Museum wird vom Verein für Heimatschutz 1922 e. V. Kranenburg betrieben und bietet Einblicke in die lokale Geschichte und Kultur.

In der Naehe+
  • Stadtbefestigung Kranenburg (Stadtbefestigung, 108 m)
  • Haus Kreuzfurth (Herren- und Gutshaus, 1713 m)
  • Haus Germeseel (Schloss, 2434 m)
  • Burg Zelhem (Burg, 3660 m)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Frank Vincentz / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 51.7889, 6.0078