KlosterAltstadt-Süd

Kartause Köln

Kartause Köln

Gotteshaus

Die Kartause Köln ist ein historischer Klosterkomplex im Severinsviertel von Köln, Nordrhein-Westfalen. Ursprünglich im Jahr 1301 als gotisches Bauwerk begonnen, entwickelte sich diese Kartause zu einer der bedeutendsten und größten Niederlassungen ihres Ordens in Deutschland. Heute steht der erhaltene Gebäudekomplex unter Denkmalschutz und ist ein Zeugnis mittelalterlicher Sakralarchitektur.

Geschichte+

Die Gründung der Kölner Kartause erfolgte im Jahr 1334 durch Erzbischof Walram von Jülich, der die Kartäuser bereits aus Frankreich kannte und ihre Ansiedlung im Erzbistum Köln förderte. Die Stiftung fiel in eine Zeit mystischer Frömmigkeit, die dem Orden eine Blüte bescherte. Die ersten Mönche zogen 1335 ein und begannen mit dem Aufbau der notwendigen Klostergebäude auf dem „Sencte Mertinsvelt“ im südlichen Severinsviertel, wo bereits eine Barbarakapelle existierte. Trotz anfänglicher wirtschaftlicher Herausforderungen und Auseinandersetzungen mit dem benachbarten Stift St. Severin, die durch die zugesagten, aber oft nicht erfüllten Stiftungen des Erzbischofs entstanden, konnte sich die Kartause etablieren. Sie wuchs zur größten deutschen Kartause heran, bis sie 1794 während des Einmarsches französischer Truppen aufgelöst wurde.

Lage+

Das ehemalige Kloster befindet sich in der Stadt Köln, im Bundesland Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Es liegt auf einer Höhe von etwa 53 Metern über dem Meeresspiegel.

Vor Ort+

Der Gebäudekomplex der Kartause ist teilweise erhalten und rekonstruiert. Die Kartäuserkirche dient seit 1928 der Evangelischen Gemeinde Köln als Gotteshaus. Der gesamte Komplex ist als Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen geschützt.

In der Naehe+
  • Fort IV (Köln) (Festung, 873 m)
  • Fort I (Köln) (Festung, 1162 m)
  • Fort V (Köln) (Festung, 1391 m)
  • Schloss Weißhaus (Köln) (Schloss, 1805 m)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Elke Wetzig (Elya) / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.9245, 6.9556