KlosterKitzingen

Kapuzinerkloster

Kapuzinerkloster

Seniorenheim

Das ehemalige Kapuzinerkloster in Kitzingen, Bayern, ist ein historischer Ort, dessen Geschichte eng mit der Gegenreformation am Main verbunden ist. Die erhaltene Kirche, die der Himmelfahrt Mariens geweiht ist, beherbergt eine der besterhaltenen Ausstattungen des 17. Jahrhunderts in Mainfranken.

Geschichte+

Die Gründung des Klosters erfolgte im Jahr 1630 durch Philipp Adolf von Ehrenberg, den Bischof von Würzburg, wobei der Grundstein für die Klostergebäude 1631 gelegt wurde. Während des Dreißigjährigen Krieges mussten die Kapuziner Kitzingen verlassen und konnten erst 1649 zurückkehren. Die Einweihung der schlichten Kirche, die typisch für einen Bettelorden ist, fand 1652 statt. Das Kloster wurde 1826 säkularisiert und 1828 offiziell aufgelöst. Von 1831 bis 1902 dienten die Gebäude als Krankenhaus. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die evangelische Gemeinde die Kirche vorübergehend für Gottesdienste, da die Stadtkirche beschädigt war. Im Jahr 1983 wurden die meisten ehemaligen Klostergebäude abgerissen und durch ein Seniorenheim ersetzt, wobei die Kirche und ein Teil der Westmauer erhalten blieben. Die Kirche dient heute der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes als Filialkirche und ist regelmäßig für Gottesdienste geöffnet.

Lage+

Das Kapuzinerkloster befindet sich in Kitzingen, einer Stadt in Bayern, Deutschland, auf einer Höhe von etwa 200 Metern über dem Meeresspiegel.

Vor Ort+

Die ehemalige Klosterkirche ist heute eine Filialkirche der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes und wird für regelmäßige Gottesdienste genutzt. Sie ist der Himmelfahrt Mariens und dem heiligen Franziskus Seraphikus geweiht. Die Kirche ist ein einfacher Saalbau mit einem eingezogenen Rechteck-Chor und einem kleinen Dachreiter. Im Inneren beeindruckt die Ausstattung aus dem 17. Jahrhundert, darunter der Hochaltar, die Seitenaltäre und großformatige barocke Kreuzwegstationen. Das Hochaltargemälde mit der Himmelfahrt Mariens wurde 1679 von Oswald Onghers geschaffen. Ein verwitterter gotischer Bildstock befindet sich im Vorraum der Kirche. Außerhalb der Gottesdienstzeiten ist die Kirche in der Regel nur auf Anfrage zugänglich.

In der Naehe+
  • Benediktinerinnenkloster Kitzingen (Kloster, 425 m)
  • Ursulinenkloster (Kloster, 429 m)
  • Ehemalige Klostermühle (Kloster, 496 m)
  • Stadtbefestigung Sulzfeld (Stadtbefestigung, 3820 m)

Nimm Mobile Geschichte mit auf die Reise

Diesen Text liest du gerade kostenlos. Mit Premium kommt dazu, was unterwegs zählt: Beschreibungen vorlesen lassen, Objekte durch die Kamera finden, Regionen offline mitnehmen.

  • Alle Beschreibungstexte, auch die der ~17.700 Premium-Objekte
  • Audio-Guide: Beschreibungen unterwegs vorlesen lassen
  • AR-Sucher: Objekte durch die Kamera sehen, mit Entfernung und Richtung
  • Unbegrenzte Merkliste

14 Tage kostenlos testen, danach ab 2,99 € im Monat. Jederzeit kündbar.

Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Mobile Geschichte

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 49.7362, 10.1626