Die Gründung der Johanniterkommende Burgsteinfurt erfolgte im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts. Sie entstand in unmittelbarer Nähe der Burg Steinfurt, noch bevor sich eine städtische Siedlung entwickelte. Die Edelherren Rudolf und Bernhard von Steinfurt waren die Stifter und nahmen den Johanniterorden unter ihren Schutz, indem sie den Grundbesitz für das erste Ordenshaus zur Verfügung stellten. Im Jahr 1230 verlegten die Johanniter ihren Sitz auf den Aahof, der bis zur Aufhebung des Klosters der Standort blieb. Die Kommende erhielt zudem das Patronatsrecht über die Große Kirche in Steinfurt, zu der sieben große Bauernhöfe gehörten. Im Laufe der Jahrhunderte förderten weitere Adlige die Einrichtung durch Schenkungen und die Übertragung von Patronatsrechten. Ab 1440 leitete der Steinfurter Komtur zumeist auch die Ballei Westfalen. Die Kommende wurde 1806 säkularisiert und damit als Kloster aufgehoben.
Johanniterkommende Burgsteinfurt

Die Johanniterkommende Burgsteinfurt, ein historisches Kloster in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, ist ein bedeutendes Baudenkmal. Sie war einst die führende Niederlassung des Johanniterordens in der Region und ist dem Heiligen Johannes dem Täufer geweiht.
Geschichte+
Lage+
Das ehemalige Kloster befindet sich in der Stadt Steinfurt im Bundesland Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Die Lage ist geprägt durch die Nähe zur Steinfurter Aa und zur Großen Kirche.
Vor Ort+
Die Johanniterkommende Burgsteinfurt ist heute als Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen geschützt. Die genaue heutige Nutzung der ehemaligen Klostergebäude ist aus den Fakten nicht explizit ersichtlich.
In der Naehe+
- Schloss Burgsteinfurt (Schloss, 280 m)
- Ruine Ascheberg (Hollich) (Ruine, 1719 m)
- Kanonissenstift Borghorst (Kloster, 4288 m)
- Schloss Alst (Horstmar) (Schloss, 5575 m)
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Derburgimwalder / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.1432, 7.3412