Nach der Niederlage Kurfürst Friedrichs V. im Jahr 1620 und dem Verlust der Oberpfalz an Maximilian von Bayern begann ab 1624 eine Rekatholisierung der Region. Im Zuge dieser Maßnahmen übertrugen die Jesuiten in Amberg am 9. November 1627 die Seelsorge für Kastl, Pfaffenhofen und Götzendorf. Der bayerische Kurfürst wies ihnen am 9. Januar 1636 das seit der Reformation aufgelöste Benediktinerkloster St. Petrus als Residenz zu. Die Jesuiten blieben dort bis zur Aufhebung ihres Ordens im Jahr 1773. Während ihrer Anwesenheit erfolgte im Jahr 1715 ein umstrittener Umbau und eine barocke Neuausstattung der Klosterkirche.
Jesuitenresidenz Kastl

Die Jesuitenresidenz Kastl, eine ehemalige Klosterburg in der Oberpfalz, war im 17. Jahrhundert eine bedeutende Niederlassung des Jesuitenordens. Gelegen im bayerischen Amberg-Sulzbach, zeugt sie von der Gegenreformation in der Region und der Präsenz der Jesuiten.
Geschichte+
Lage+
Die Jesuitenresidenz Kastl befindet sich in der Region Amberg-Sulzbach in Bayern, Deutschland, auf einer Höhe von etwa 426 Metern über dem Meeresspiegel.
Vor Ort+
Die Anlage, die einst eine Klosterburg war, diente den Jesuiten als Wohn- und Wirkungsstätte bis zur Auflösung ihres Ordens. Die Klosterkirche erfuhr unter ihrer Leitung eine barocke Umgestaltung.
In der Nähe+
- Kloster Kastl (Sakralbau, 295 m)
- Burgruine Schweppermannsburg (Burg, 1398 m)
- Burg Heimhof (Burg, 6142 m)
- Schloss Hohenkemnath (Schloss, 7810 m)
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Oxensepp / CC BY-SA 2.0 de via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 49.3667, 11.6833