Kulturelle Veranstaltungen
Jagdschloss Diebzig

Das Jagdschloss wurde in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts von der Fürstenfamilie in Diebzig erbaut. Nach dem Aussterben der Köthener Linie des Hauses Anhalt im Jahre 1847 fiel das Schloss an das Herzogtum Anhalt Dessau. Herzog Joachim von Askanien ließ 1919 die wertvollen Einrichtungs-gegenstände in das Zerbster Schloss bringen, wo sie im 2. Weltkrieg bei amerikanischen Bombenangriffen zerstört wurden. Die Kastanien vor dem Gebäude wurden 1905 gepflanzt. Nach dem Thronverzicht des herzoglichen Hauses im Jahre 1918 wurde das Jagdschloss Revierförsterei und Wohnung der Förster. 1945 wurden die Besitzer durch die Kommunisten zwangsenteignet.
1971 wurde die Revierförsterei mit dem Tod des Försters Gräber aufgelöst. Seine Witwe behielt bis zu ihrem Tod die Wohnung. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges und dem Zustrom vieler Umsiedlerfamilien wohnten einige von ihnen und Neulehrer Zack im obersten Stockwerk des Schlosses. Im Oktober/November 1974 wurde das Dach für 25.000 Mark neu gedeckt. Ab 1984 war es Sitz der Gemeindeverwaltung Diebzig und Wohnhaus. Nach dem Auszug der Gemeindeverwaltung 1993 und der Mieter stand das Schloss leer. Seit 1993 erfolgt eine schrittweise Sanierung des zweihundertjährigen Gebäudes. Nach der Instandsetzung soll das Schloss kulturellen Zwecken dienen.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.8651, 11.9394