Baudenkmal
Jagdgrenzsteine des Klosters Langheim

Die Jagdgrenzsteine des ehemaligen Klosters Langheim markieren die historischen Grenzen eines einst bedeutenden kirchlichen Territoriums. Diese Steine sind Zeugen einer vergangenen Epoche, in der Klöster nicht nur geistliche Zentren, sondern auch wichtige Grundbesitzer mit eigenen Hoheitsrechten waren. Sie finden sich im bayerischen Lichtenfels.
Geschichte+
Die Grenzsteine sind untrennbar mit der Geschichte des Klosters Langheim verbunden, das über Jahrhunderte hinweg eine prägende Rolle in der Region spielte. Sie dienten der Abgrenzung der klösterlichen Jagdgebiete und dokumentieren damit die weltliche Macht und die wirtschaftlichen Interessen des Klosters. Ihre Aufstellung erfolgte zu einer Zeit, als die Festlegung von Besitz- und Nutzungsrechten durch solche Markierungen von großer Bedeutung war.
Lage+
Die Jagdgrenzsteine befinden sich im Gebiet der Stadt Lichtenfels im Bundesland Bayern, Deutschland. Sie verteilen sich in der Landschaft um das ehemalige Klosterareal.
Vor Ort+
Heute sind die Jagdgrenzsteine als Baudenkmäler in Bayern geschützt. Sie stehen als stumme Zeugen der Geschichte und erinnern an die territoriale Ausdehnung und die Privilegien des Klosters Langheim. Ihre genaue Anzahl und ihr Zustand variieren je nach Standort.
In der Naehe+
- Kloster Vierzehnheiligen (Sakralbau, 2291 m)
- Kloster Langheim (Sakralbau, 4907 m)
- Kloster Banz (Sakralbau, 5029 m)
- Schloss Lichtenfels (Schloss, 5461 m)
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Lage: 50.0979, 11.0452