Herren- und GutshausRuhwinkel-Schönböken

Herrenhaus Schönböken

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Privatbesitz

Schönböken wurde um 1800 als Meierhof vom Gut Perdoel gegründet und im Jahr 1806 in den Stand eines adeligen Gutes erhoben. In dieser Zeit wird Schönböken zusammen mit den Ortschaften Ruhwinkel und Belau von dem Gut Perdoel abgetrennt. Im Jahre 1936 erwarb die Wehrmacht das Gut. Sie richtete hier ein Remonteamt ein und baute dieses ab 1941 zu einem Forschungs- und Versuchsgestüt um. Nach Kriegsende bis 1951 wurden die Hofländereien des Gutes Schönböken in Land für Siedlungshöfe umgewandelt.

Das Herrenhaus wurde 1805 errichtet und erhielt bei dem Um-und Erweiterungsbau im Jahre 1870 seine heutige Gestalt. Das Herrenhaus wurde nach Kriegsende erst von der Deutschen Landmaschinenschule (DEULA) und später als Katastrophenschutzschule genutzt. Heute dient es der Zen-Vereinigung Deutschland als Veranstaltungsort. Das Herrenhaus ist neben dem Torhaus und dem Gutspark in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein als Kulturdenkmal eingetragenen.

Die Lindenallee Schönböken führt von der Bundesstraße B430 in einer Länge von über einem Kilometer und einem Bestand von annähernd 250 Linden direkt auf das Torhaus zu. Die Allee wurde 1856 angepflanzt und wurde im Jahre 2010 vom Schleswig-Holsteinischen Heimatbund mit der Auszeichnung "schöne Allee 2010" gekürt.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 54.0848, 10.1951