Privatbesitz
Herrenhaus Osterwohle

Nach dem Landbuch Karls IV. bestand 1375 Osterwohle aus vier freien Höfen. 1499 wurde Fritz von der Schulenburg (gestorben 1510, IX. Generation der Schulenburgs) mit der Burg beliehen. Er und seine Nachkommen erwarben die Höfe. Daraus ging das bis 1945 bestehende Gut Osterwohle mit dem 538 Hektar großen Forst Trippleben hervor. Das Herrenhaus wurde nach 1430 errichtet. Es war bis zur Bodenreform 1945 im Besitz der Schulenburgs. Letzter Besitzer war Werner Graf von der Schulenburg-Beetzendorf (1908–1979, Forstwirt und Pfarrer in XXI. Generation. Bis 1945 war die Landwirtschaft an einen Dr. Martin Lampe verpachtet, der im Januar 1946 von der Sowjetischen Besatzungsmacht (NKWD) verhaftet wurde und im Speziallager Nr. 1 Mühlberg verstarb. Teile des Gutshauses, einer ehemaligen Wasserburg aus dem 12. Jahrhundert, sind noch erhalten.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Vanellus Foto / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.8337, 11.0099