Herren- und GutshausLietzen-Nord

Herrenhaus Lietzen (Lietzen-Nord)

Herrenhaus Lietzen (Lietzen-Nord)

Privatbesitz

  • 1229 Gründung von Lietzen durch den Templerorden
  • 1232 Errichtung der Komturei
  • 1244 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung als „villa lesnitz“ (heißt Dorf am Fluss Lesnitz)
  • 13. Jh. bau der einschiffigen romanischen Kirche (Feldstein)
  • 1318 Aufhebung des Templerordens, neue Besitzer wurden die Johanniter (bis 1811)
  • 1690 Umbau des mittelalterlichen zweigeschossigen Komtureigebäudes in das heutige Herrenhaus (verändert 19.Jh.) mit seinen bemerkenswerten Stuckdecken (italienische Meister) und Malereien zu den Ordenstugenden
  • 1810 erklärt König Friedrich Wilhelm III. den Johanniterbesitz zum preußischen Staatseigentum
  • 1814 Friedrich Wilhelm III. verlieh seinem Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg die Güter Lietzen und Quilitz (das heutige Neuhardenberg)
  • das Volkseigene Gut (VEG) unterhielt hier eine Schweinezuchtanlage mit 7000 Tieren
  • 1993 die gräflich-hardenbergische Familie erhält den von den Nazis enteigneten Besitz (Teile) zurück

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 52.4838, 14.3358