Die Reste des Gutshauses können besichtigt werden
Gutshausruine Kruckow
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Kruckow wurde im Jahr 1249 erstmals urkundlich erwähnt als der Bischof Wilhelm von Cammin den Ort neben anderen Dörfern zur Kartlower Kirche einpfarrte.
1498 belehnte Bogislaw X. Peter Podewils mit Kruckow und Tentzerow. Nach der Kahldenschen Hufenmatrikel besaßen 1631 Jürgen und Adam Kruckow zu Kruckow vier Landhufen.
1712 verkaufte Joachim Friedrich von Podewils Kruckow neben anderen Dörfern an den Commissarius Franz von Glasenapp. Bei der Erbteilung 1738 erhielt dessen Sohn Carl Friedrich von Glasenapp das Gut. Zusammen mit seinen fünf Brüdern erwarb er die vier Landhufen des Maltzahnschen Besitzes in Kruckow von Hans Bernd von Maltzahn. Er starb ohne Erben und seine Brüder Peter und Felix von Glasenapp überließen die Güter Bentzin, Barkow und Kruckow dem Generalmajor Karl Franz von Sobeck († 1779). Dieser hatte die einzige Tochter des Felix von Glasenapp geheiratet. Kruckow und Barkow gingen nach einem Vergleich 1796 an ihren Sohn, den Kammerherrn Peter Franz Hans Ernst Freiherr von Sobeck.
Nach einem 1840 von Peter Joseph Lenné erstellten Plan ließ Karl Freiherr von Sobeck einen Landschaftspark anlegen. 1884 wurde ein Herrenhaus errichtet.
Letzter Besitzer des Gutes Kruckow war bis zu seiner Zwangsenteigung und Vertreibung durch die Kommunisten 1945 Alexander Freiherr von Sobeck. Das Herrenhaus brannte in der Nachkriegszeit 1948 wegen sinnloser Brandstiftung aus und wurde zur Gewinnung von Baumaterial zerstört. Reste sind noch erkennbar.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.9024, 13.2317