Kulturelle Veranstaltungen
Gutshaus Wolde

Die Geschichte des Ortes wurde maßgeblich vom Adelsgeschlecht der Maltzahns geprägt. Sie legten in Wolde auch den Grundstein für dessen Freistaatlichkeit. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ließ Bogislav Helmut von Maltzahn das Schloss in Wolde errichten. 1770 wurde sein Besitz an Julius von Burkersrode verpfändet und nach dessen Tod ging es in Besitz des Reichsgrafen Detlef von Moltke über. Zu DDR-Zeiten wurde das Schloss abgerissen.
Das Gutshaus in Wolde ist 1855 von Oswalt Freiherr von Fabrice errichtet worden. Ein aus dem 17. Jahrhundert stammender Vorgängerbau, der an anderer Stelle auf morastigem Grund stand, musste zuvor abgerissen werden. Gutsbesitzer waren die Familien von Preen, von Burkersrode, von Moltke, von Maltzahn und die Familie von Fabrice. Letzter Gutsbesitzer war die Familie von Heyden-Linden, die es bis zu ihrer Zwangsenteigung und Vertreibung durch die Kommunisten 1945 bewirtschaftete. Heute ist das Gutshaus Gemeindeeigentum und wird für vielerlei Veranstaltungen genutzt. Im Nebengebäude ist eine Kindertagesstätte untergebracht.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.werner-conrad.de/gutshaus-wolde.html
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.6792, 13.0766