Herren- und GutshausLeipzig - Stötteritz

Gutshaus Stötteritz

Gutshaus Stötteritz

Pflegeheim

Eine Wasserburg mit Wallanlage und Herrenhof wird erstmal 1136 im Besitz des Markgrafen Konrad von Wettin erwähnt. Vom einstigen Wasssergraben ist ein Teil erhalten. Im 16. Jahrhundert gab es zwei Rittergüter - das Untere und das Obere. 1629 wird erstmals das Vorwerk Stötteritz genannt. 1714 brannte das obere Gut ab. Das Herrenhaus des unteren Gutes wurde zwischen 1780 und 1790 errichtet. Nach Fertigstellung wechselte der Besitz an Christian Felix Weiße. Er ließ das Haus umbauen und legte den Park an. Das obere Gut wechselte zwischen 1817 und 1823 mehrfach den Besitzer. Das untere Gut wechselte 1864 an den Leipziger Rat, welcher es von 1869 bis 1888 an die Familie Mothes verpachtete. Zwischen 1875 und 1880 wurde das Herrenhaus ausgebaut. Hierbai fand man Reste der alten Wasserburg. 1908 wurde obere Rittergut abgebrochen.

Nach dem Krieg waren in dem Gut verschiedene Industrieunternehmen ansässig. Im Juli 1991 verpachtete die Stadt den Gutshof an den Verein zur Wiedereingliederung psychosozial geschädigter Menschen e. V.. Hiernach wurde das Herrenhaus saniert und dient heute als Wohnheim für Behinderte. 

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 51.3216, 12.4242