Wohnungen
Gutshaus Priort

Mitte des 15. Jahrhunderts fand eine Teilung des Besitzes zwischen den Stechows und den Prigardes in zwei Rittergüter statt. Kurze Zeit später befanden sich die Ländereien jedoch wieder in alleinigem Besitz der Familie Prigarde.
Ab 1518 standen der Stadt Spandau Getreidepächte in Priort zu, ab 1699 gehörte auch der Priorter Krug zum Monopolbereich Spandaus – Bier durfte nur von Spandauer Brauereien bezogen werden. Auch das Erbregister wurde damals in Spandau geführt.
1680 wurden beide Rittergüter durch Cuno von Priort, einem Nachkommen der Familie Prigarde, an den Dompropst von Grote verkauft. Dessen Enkel verkauften sie 1742 weiter an den hugenottischen Einwanderer Jean Jacques de Digeon Baron de Monteton (1701–1765). Die Güter blieben bis 1935 in Besitz seiner Nachkommen.
Einem Bericht der Potsdamer Neuesten Nachrichten aus dem Jahr 1980 zufolge, gehörte damals das ehemalige Priorter Gutshaus, 1988 für altengerechtes Wohnen umgebaut, zu den Denkmälern des Kreises Nauen.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Hans G. Oberlack / CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
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