Privatbesitz
Gutshaus Pinnow

Pinnow wurde bereits 1226 erstmals urkundlich erwähnt. Mit dem Vordringen fränkischer und westfälischer Siedler in diese Gegend wurde an dieser Stelle ein Turmhügel und das dazugehörige Dorf errichtet. Bis zum Dreißigjährigen Krieg war der Turmhügel wohl der Wohnsitz der dort ansässigen Ritter. Später wurde etwas südlich davon eine Gutsanlage errichtet. Erwähnt ist in der Mitte des 14. Jahrhunderts ein Ritter Berthold Dörung. Verschiedene Eigentümer folgten – u.a. 1612 die Familie von Aschersleben und 1668 Reimar Ernst von Voß. 1700 wechselte dann der Besitz an die Familie von Klinggräff, welche hier bis zu ihrer Zwangsenteigung und Vertreibung durch die Kommunisten 1945 lebte. Das Gutshaus Pinnow wurde 1864-1869 von dem Architekten Heinrich Wiethase im neobarocken Stil im Auftrag von Friedrich von Klinggräff (*29.04.1825 - †26.05.1887) erbauen. Nach 1945 waren im Gutshaus die Gemeindeverwaltung, die Post, ein LPG-Büro und mehrere Wohnungen untergebracht.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.werner-conrad.de/gutshaus-pinnow-breesen.html
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.6094, 13.1390