Herren- und GutshausGuthmannshausen

Gutshaus Guthmannshausen

Gutshaus Guthmannshausen

Privatbesitz

Der Name des Ortes geht auf den germanischen Gott Wotan zurück. Zu Beginn des 8. Jahrhundert wird Guthmannshausen erstmals urkundlich als Wodaneshusun genannt. Diese Erwähnung ist in dem Breviarium Sancti Lulli, einem Verzeichnis der von Erzbischof Lullus von Mainz († 786) an das Kloster Hersfeld verliehenen Freien Güter zu finden. 1256 hat ein Albert von Gutenhusen Besitz im Ort, das Geschlecht ist bis ins 17. Jahrhundert hier nachweisbar. 1572 kam Guthmannshausen zum Herzogtum Sachsen-Weimar. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf 1637 schwer geplündert, 1680 von der Pest mit 210 Toten heimgesucht.

Das Herrenhaus wurde um 1700 von den Herren von Ende erbaut. Später wechselte der Besitz an die Herren von Knobloch. 1912 wurde das Herrenhaus von dem Kasseler Unternehmer Cönnich modernisiert. Im Inneren findet sich eine repräsentative, 15 Meter hohe Halle mit Säulen und Kuppel. 1945 erfolgte die entschädigungslose Enteignung von Gut und Herrenhaus, 1947 die Einrichtung einer landwirtschaftlichen Landesschule. Bis 2009 wurde das Herrenhaus mit dazugekommenen Nebengebäuden für Bildungsseminare der Thüringischen Agrarverwaltung genutzt.

Nimm Mobile Geschichte mit auf die Reise

Diesen Text liest du gerade kostenlos. Mit Premium kommt dazu, was unterwegs zählt: Beschreibungen vorlesen lassen, Objekte durch die Kamera finden, Regionen offline mitnehmen.

  • Alle Beschreibungstexte, auch die der ~17.700 Premium-Objekte
  • Audio-Guide: Beschreibungen unterwegs vorlesen lassen
  • AR-Sucher: Objekte durch die Kamera sehen, mit Entfernung und Richtung
  • Unbegrenzte Merkliste

14 Tage kostenlos testen, danach ab 2,99 € im Monat. Jederzeit kündbar.

Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 51.1336, 11.3691