Wohnungen
Gutshaus Gneven
Gneven wird 1246 erstmals urkundlich erwähnt. Das Gut befand sich im 16. Jahrhundert im Besitz der Familien von Plessen und von Kardorff. Hiernach wechselte der Besitz 1608 an die Familie von Preen, 1701 an die Familie von Walberg, 1708 an Levin von Petersdorff, 1734 an Christian Siegfried von Bassewitz. 1890 Hugo Kruse und 1925 an Felix Heribert Schoeller (1881–1958). Er verkaufte das Gut aber bereits 1927/1928 an die Feinpapierfabrik Felix Schoeller & Bausch in Neu Kaliß, die sein Großvater Felix Heinrich Schoeller (1821–1893) gemeinsam mit dem Geheimen Kommerzienrat Theodor Bausch 1872 gegründet hatte und in der er als Technischer Leiter angestellt war. 1945 wurden die Besitzer durch die Kommunisten enteignet und vertrieben. Nach 1945 wurde im Gutshaus der Konsum, die Gaststätte, das Gemeindebüro und Wohnungen untergebracht. In den 1990er Jahren wurde das Gebäude saniert und in Mietwohnungen aufgeteilt.
Nach 1945 betrieb die Familie Schoeller noch den Schoeller-Hof bei Osnabrück, wo sie seit 1895 mit der von Felix Hermann Maria Schoeller (1855–1907) gegründeten Felix Schoeller Gruppe unternehmerisch tätig war und die heute einer der größten Spezialpapierhersteller ist.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.6356, 11.5676