Privatbesitz
Gutshaus Genzkow

Das Gutshaus wurde von Otto Friedrich von Bardeleben in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet. Später war das Gut Eigentum der Gebrüder Carl Heinrich Kurt und Leopold Anton Ludwig Otto von Bardeleben die es 1818 an Carl Bernhard Ulrich von Behr verkauften. Friedrich Franz von Cramon, der die Witwe von Bardeleben heiratete, pachtete das Gut von seinem Stiefsohn Karl Gustav Maximilian von Behr und bewirtschaftete es von 1831 bis 1849. Danach wechselten häufig die Besitzer. Amtsrat Schröder zu Netzka, Theodor Holldorf, Carl Siemers und dessen Sohn Richard werden als Eigentümer genannt. Richard Siemens verkaufte das Gut im Jahre 1905 an Otto Diederichs, dessen Witwe es bis zu ihrer Zwangsenteigung und Vertreibung durch die Kommunisten 1945 bewirtschaftete. Hiernach wurde das Gut an ansässige Bauern aufgeteilt, die sich 1958 zu einer LPG zusammenschlossen. Nach der Wende ging das Gutshaus in Gemeindeeigentum über. Ende des 20. Jahunderts fanden einige Restaurierungsarbeiten statt. Heute können einige Räumlichkeiten von den Dorfbewohnern angemietet werden, um ihr Feierlichkeiten durchzuführen.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.werner-conrad.de/gutshaus-genzkow.html
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.6274, 13.5001