Herren- und GutshausBömitz

Gutshaus Bömitz

Gutshaus Bömitz

Hotel

Das Rittergut Bömitz im ehemals zu Schweden gehörenden Vorpommern wurde erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt. Das heutige Gutshaus wurde 1751 von Hermann Christoph von Hertell, einem ritterlichen Hauptmann errichtet. Die mächtigen Grundmauern und der Gewölbekeller lassen auf das Vorhandensein einer Burg schließen, die vermutlich während des dreißigjährigen Krieges zerstört wurde.

Im Laufe der Zeit wechselte das Rittergut häufig die Besitzer - bis 1792 im Besitz der Familie von Hertell; hiernach die Herren von Blankerhahn; 1802 die Herren von Zansen; bis 1907 die Familie Finelius; danach Erich Siegel. Letzter Besitzer war der Lederfabrikant Dr. Grunert aus Frankfurt (Main), der das Gut 1924 an die Pommersche Landgesellschaft verkaufte, welche es von 1925 und 1927 aufgesiedelten. Später gin es in den Besitz der Kreisverwaltung Greifswald über. Julius Bröckel richtete 1929 in dem Gutshaus ein Altersheim ein und führte es bis 1952. 

Das Gutshaus stand lange Zeit leer und verfiel. Im Frühjahr 1994 wurde es von Adelheid Neumann und Sean Backmann saniert. Heute dient das Gutshaus als Hotel.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 53.9446, 13.6980