Herren- und GutshausAachen - Laurensberg

Gut Hochbrücker Mühle

Gut Hochbrücker Mühle

Privatbesitz

Die Hochbrücker Mühlen waren eine Doppelmühlen-Anlage rechts und links des Wurmbaches. Sie bestanden aus der Mühle „Der Roßkamp" und der eigentlichen „Hochbrücker Mühle". 1923 wurden die beide Mühlen trennende Wurm verlegt und das alte Bachbett zugeschüttet, so daß jetzt zwischen beiden Bauten ein Weg führt. In Aachens großer Kupfermeisterzeit dienten sie eine Zeit lang als Kupfermühlen. Am 9. November 1771 wird die Mühle laut Eintragung in das Lehensregister als Fell- und Ölmühle genannt und am 9. Februar 1778 als Mahl- und Ölmühle. Als Wahlmühle wurde auch noch nach der Wurmregulierung, jetzt aber elektrisch, die Mühle betrieben. Am 31. März 1519 findet man Clais Rulant als Besitzer der Hochbrücker Mühlen, die zumindest nach deren Teilung durch Clais Söhne beide Kupfermühlen waren. Im 18. Jahrhundert taucht die Familie Tilmann als Besitzer auf. Am 5. Oktober 1758 erwarb Geheimrat von Collenbach die Mühle auf einer Versteigerung von Leonard Savelsberg. Die dreiflügelige Hofanlage wurde in der heute vorhandenen Form im 18. und 19. Jahrhundert erbaut. Die Backsteinhofanlage besteht aus dem zweigeschossigen Ostflügel, dem Nordflügel, der ehemaligen Scheune, und dem zweigeschossigen Westflügel mit angesetztem Stallteil.

Veränderte Besitzverhältnisse nach dem Geheimrat Collenbach haben wahrscheinlich durch Teilung zu der die gesamte Anlage längs teilender Mauer geführt, die den Hof ziemlich willkürlich zerschneidet.
Auf der anderen Seite des Weges befinden sich die Bauten einer Hofanlage des 18. bis 19. Jahrhunderts. Die dreiflügelige Backstein-Hofanlage ist weiß geschlämmt und trägt steile Satteldächer. Der Ostflügel besteht aus einem zweigeschossigen, winkelförmigen Wohnhaus in zwei zu zwei Achsen mit Tordurchfahrt. Westlich der Tordurchfahrt steht ein zweigeschossiges Wirtschaftsgebäude. Der Westflügel besteht aus der ehemaligen Mühle mit Außenwänden aus Bruchstein. Nach Norden hin schließt die ehemalige Scheune mit hofseitig zugemauerter korbbogiger Tordurchfahrt an. Die Feldseite schließt eine Mauer mit Toreinfahrt. Beide Hofanlagen sind von 1980 an wegen der Aufgabe der landwirtschaftlichen Nutzung umgebaut worden.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=845

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.8015, 6.1065