Das Grenzmuseum kann besichtigt werden
Grenzmuseum Mödlareuth

Das Freilichtmuseum Mödlareuth ist ein Freilichtmuseum in dem durch die einst innerdeutsche Grenze geteilten Ort Mödlareuth.
Der kleine Ort Mödlareuth war in der Zeit des geteilten Deutschlands von der innerdeutschen Grenze und damit Grenzanlagen einschließlich der Mauer durchschnitten. Als Sinnbild der Trennung wurde der Ort auch als Klein-Berlin bezeichnet. Das Museum bezieht einen Abschnitt des tatsächlichen Grenzabschnittes ein.
Arndt Schaffner (1946–2007) aus Münchberg zählt neben dem Töpener Bürgermeister Arnold Friedrich zu den Initiatoren der Museumsgründung. Schaffner war Erster Vorsitzender des Vereins Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth e. V. und anschließend Geschäftsführer. 1999 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.
Das Museum bietet in seinen Ausstellungsräumen einen Überblick über die Grenzsituation, einschließlich der Schicksale getrennter Familien und Personen, die über die Grenze zu flüchten versuchten. Ausgestellt sind Fahrzeuge der Grenzbehörden beider Seiten. Der Freilichtbereich zeigt neben der tatsächlichen Grenzbefestigung exemplarisch weitere Apparaturen und Befestigungen, die in den verschiedenen Bauphasen eine Überwindung der Grenze verhindern sollten.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Moedlareuth_Museum_2002.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.4149, 11.8818