BurgQuedlinburg

Gersdorfer Burg

Gersdorfer Burg

Privatbesitz

Gersdorfer Burg ist ein zwei Kilometer südlich gelegener Ortsteil von Quedlinburg im sachsen-anhaltischen Landkreis Harz. Die Gersdorfer Burg ist eine mittelalterliche Dorfanlage, die bereits im 13. Jahrhundert wüst gefallen ist, eine Burganlage, deren Gründung in die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts zurückreicht und jüngere Wirtschaftsgebäude, die seit 1756 als landwirtschaftlicher Betrieb genutzt werden.

Die villa Gerwigesthorp, ist östlich von Quedlinburg unterhalb der Seweckenberge gelegen und wurde 961 dem Quedlinburger Stift vermacht; sie fiel bereits in den 1260er Jahren wüst. Von der mittelalterlichen Burganlage, die im 12. Jahrhundert angelegt wurde, zeugt heute nur noch ein Bergfried. Die Burg war zeitweise im Besitz der Grafen von Regenstein und wurde 1337 zerstört. 1369 erfolgte ein erster Wiederaufbau und 1756 wurde das weitläufige Burggelände zu einem Vorwerk umgestaltet. Davon haben sich langgestreckte Wohnbauten, Teile der Einfriedung und jüngere Wirtschaftsgebäude erhalten. 1840 pachtete das Quedlinburger Saatzuchtunternehmen Heinr. Mette die Gersdorfer Burg. Später erwarb das Unternehmen auch das Eigentum.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 51.7635, 11.2092