KlosterVolkach

Fürstbischöfliche Amtskellerei

Fürstbischöfliche Amtskellerei

Wohn- und Geschäftshaus

Die ehemalige Fürstbischöfliche Amtskellerei in Volkach, Bayern, ist ein eindrucksvolles Barockgebäude, das ursprünglich als Wirtschaftshof für die Würzburger Fürstbischöfe diente. Später wurde es zur königlich-bayerischen Poststation und beherbergte ein Schülerinneninternat. Heute ist es ein Baudenkmal und wird als Wohn- und Geschäftshaus genutzt.

Geschichte+

Das Gebäude, dessen Ursprünge bis in die frühe Stadtgeschichte zurückreichen, war lange Zeit im Besitz der Grundherren von Volkach. Es diente den Fürstbischöfen von Würzburg als Lager für landwirtschaftliche Erzeugnisse, insbesondere Wein aus den umliegenden Weinbergen. Um 1689 betrieb Hans Östreich hier eine Büttnerei und Garkocherei. Der heutige repräsentative Barockbau entstand um 1730. Ab 1743 war die Familie Meisner Eigentümerin, die zu den wohlhabendsten Familien der Stadt zählte. Im Jahr 1885 wurde das Gebäude zur königlich-bayerischen Poststation. 1911 erwarben die Dillinger Franziskanerinnen das Haus und richteten ein Schülerinneninternat ein. Nach dem Umzug des Internats in ein Nachbargebäude beherbergte es verschiedene Betriebe, bevor es 1999 von den Nonnen verkauft wurde und seit 2002 einen Antiquitätenladen beherbergt.

Lage+

Die Fürstbischöfliche Amtskellerei befindet sich in der Hauptstraße 5 in der unterfränkischen Stadt Volkach in Bayern, Deutschland.

Vor Ort+

Das zweigeschossige Mansarddachhaus präsentiert sich mit einer reich gegliederten Barockfassade, die von gequaderten Sandsteinpilastern gerahmt und durch Gurtgesimse unterteilt ist. Ursprüngliche Rundbogenfenster im Erdgeschoss wurden im 20. Jahrhundert zu Schaufenstern vergrößert. Im Obergeschoss finden sich kleinere Rechteckfenster mit geohrten Gewänden und diamantbesetzten Schlusssteinen. Das Gebäude besitzt zwei große Keller und eine Heiligenfigur aus dem 18. Jahrhundert an der Ecke Hauptstraße-Kellereigasse. Heute dient es als Wohn- und Geschäftshaus.

In der Naehe+
  • Stadtbefestigung Volkach-Oberes Tor (Stadtbefestigung, 51 m)
  • Stadtbefestigung Volkach (Stadtbefestigung, 79 m)
  • Stadtbefestigung Volkach-Unteres Tor (Stadtbefestigung, 300 m)
  • Kloster Pons Mariae (Sakralbau, 716 m)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Tilman2007 / CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 49.8648, 10.2264