KlosterBremen

Franziskanerkloster Bremen

Franziskanerkloster Bremen

Sakralbau

Das Franziskanerkloster Bremen, obwohl heute nicht mehr in seiner ursprünglichen Form existent, war einst ein bedeutendes religiöses Zentrum in der Altstadt von Bremen. Die Geschichte dieses Sakralbaus ist eng mit der Entwicklung der Stadt und der Reformation verbunden, wobei die erhaltene Kirche St. Johann bis heute an seine einstige Präsenz erinnert.

Geschichte+

Die Franziskaner ließen sich vermutlich bereits um 1225 in Bremen nieder. Der eigentliche Baubeginn des Klosters wird auf das Jahr 1258 datiert. Es umfasste die heute noch bestehende dreischiffige gotische Kirche St. Johann, die im 14. Jahrhundert im Stil einer Bettelordenskirche errichtet und im 15. Jahrhundert zu einer Hallenkirche erweitert wurde. Die südlich angrenzenden Klostergebäude und Höfe sind hingegen nicht erhalten geblieben. Im 14. bis 16. Jahrhundert lebten hier etwa 20 bis 30 Franziskanermönche, auch als „Barfüßer“ bekannt, die zur Sächsischen Franziskanerprovinz gehörten. Um 1300 fungierte das Bremer Kloster als Hauptkloster der „Kustodie Bremen“, einer regionalen Unterorganisation der Saxonia. Nach der Reformation wurde das Kloster 1529 geschlossen und die Gebäude ab 1531 als städtisches Krankenhaus genutzt. Ab 1691 diente es der Unterbringung von psychisch Kranken. Die Kirche war unter anderem Krankenhauskirche und bis 1801 Gotteshaus reformierter Gemeinden. Die maroden Klostergebäude wurden 1834 abgerissen, um Platz für Wohnbauten zu schaffen. Später, im Jahr 1965, entstanden an dieser Stelle neue Wohngebäude für die Propstei St. Johannis, die seit 1973 unter Denkmalschutz stehen.

Lage+

Das ehemalige Franziskanerkloster befand sich in Brandenburg an der Havel, im Bundesland Brandenburg, Deutschland.

Vor Ort+

Von den ursprünglichen Klostergebäuden ist heute nur noch die Kirche St. Johann erhalten, die weiterhin als Sakralbau genutzt wird. Die umliegenden Bereiche sind von Wohnbebauung geprägt.

In der Naehe+
  • Bremer Dom (Sakralbau, 201 m)
  • Herrenhaus Riensberg (Herren- und Gutshaus, 4250 m)
  • U-Boot-Bunker Hornisse (Militärische Bauten, 6880 m)
  • Rittergut Varrel (Herren- und Gutshaus, 8264 m)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jürgen Howaldt / CC BY-SA 2.0 de via Wikimedia Commons

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 53.0737, 8.8082