FestungOberpinswang

Festung Kniepass

Festung Kniepass

Die Reste der Festung können besichtigt werden

Die Hauptverkehrsroute von Reutte nach Füssen führte über den Kniepass, der dadurch einen wichtigen strategischen Punkt zur Verteidigung Ehrenbergs darstellte. Auch durch die Beschaffenheit des Geländes war der Platz ideal für eine Verteidigungsanlage, da die Straße recht steil anstieg und daneben gleich der Lech durch eine Schlucht floss. Während der Schwedengefahr im Dreißigjährigen Krieg wurde die, seit Beginn des Krieges bestehende, primitive Schanze ausgebaut. 1632 wurde die Anlage teilweise zerstört und daraufhin erneuert und verstärkt, wobei eine Zugbrücke angelegt wurde und die hölzerne Brustwehr zum Teil durch gemauerte ersetzt wurde. 1647 und 1670 wurden weitere Baumaßnahmen zur Verbesserung der Schanze vorgenommen. Unter dem Architekten Johann Martin Gumpp d. Ä. wurden 1694 ein Rondell gegen den Lech hinab gebaut, die Wehrmauern erhöht und mit Schießscharten und Wachtürmchen verstärkt und die Befestigung des Kühlochs erneuert. 1800 wurde die Kniepassfestung von den einfallenden Franzosen niedergebrannt und erst fünfzehn Jahre später als Mauteinnehmerwohnung wieder aufgebaut.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sternschanze_Kniepass.jpg

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 47.5284, 10.7053