BurgElgersburg

Elgersburg

Elgersburg

Restaurant
Kulturelle Veranstaltungen


Die Elgersburg wird erstmalig 1088 genannt. Sie wurde auf den Mauern einer Burg der Grafen von Kevernburg und der Herren von Witzleben errichtet, die zum Schutz der Salzmannstraße diente. Erbaut wurde sie als Schutz- und Trutzburg auf einem über dem Ort gelegenen Porphyrfelsen von Gerhard Edler von Grumbach, auch Edler Gerhard oder Elger genannt, worauf sich auch die Namensgebung des Ortes bezieht. 1156 wurde ein Markward von Elgersburg genannt. 1288 wurde sie für 400 Mark Silber an die Grafschaft Henneberg veräußert. Im Anschluss gehörte sie: 1288 bis 1297 Henneberg, 1297 bis 1316 Witzleben, 1316 bis 1347 Henneberg, 1347 bis 1365 Gleichen und 1365 bis 1437 der Landgrafschaft Thüringen. Von 1437 bis 1802 war sie wieder im Besitz der Adelsfamilie Witzleben, bevor sie in Besitz des Hauses Sachsen-Gotha kam (Verkauf für 126.000 Taler gemeinsam mit den Dörfern Elgersburg, Neuroda, Geraberg, Manebach (westlicher Teil) und Traßdorf). 1802 wurde die Burg für 378.000 Mark durch die Herzoglich-Gothaische Regierung erworben. 1905 wurde die Elgersburg von Herzog Carl-Eduard zum Schloss ausgebaut. 1945 wurden die Besitzer durch die Kommunisten enteignet und vertrieben.

Die 1998 wiedereröffnete Burg befindet sich seitdem im Besitz der Gemeinde Elgersburg. Die nie eroberte Burg befindet sich bis heute, dank zahlreicher Renovierungen, in einem guten Zustand und beherbergt ein Restaurant, den Heimatbund Thüringen, ein IT-Unternehmen, Projektwerkstätten und die Tourismus-Agentur Geratal. Hochzeiten, Schlossführungen, wechselnde Galerien und Veranstaltungen im Rittersaal und auf der Bühne machen die Burg zu einem kulturellen Zentrum der Verwaltungsgemeinschaft.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.7036, 10.8517