KlosterReisbach

Ehemaliges Kloster

Ehemaliges Kloster

Mehrfamilienhaus, unbewohnbar

Das ehemalige Minoritenkloster in Reisbach, gelegen im Landkreis Dingolfing-Landau in Bayern, war einst ein Zentrum der Franziskaner-Minoriten. Es zeichnet sich durch seine neuromanische Architektur aus und ist ein Zeugnis der regionalen Kirchengeschichte.

Geschichte+

Die Errichtung des Klosters erfolgte im Jahr 1900, ermöglicht durch die großzügige Stiftung von Ferdinand Jäger, einem gebürtigen Reisbacher, während die Marktgemeinde das benötigte Grundstück zur Verfügung stellte. Die Minoriten bezogen das Kloster im November 1901 und widmeten sich fortan der Seelsorge, insbesondere an der nahegelegenen Wallfahrtskirche St. Salvator. Über die Jahre hinweg leiteten 16 Patres als Guardian die Geschicke des Klosters. Im Juli 1977 beschloss das Provinzkapitel in Würzburg die Auflösung des Klosters, die im August desselben Jahres kommuniziert wurde.

Lage+

Das ehemalige Kloster befindet sich am nördlichen Ende des Marktplatzes von Reisbach im Landkreis Dingolfing-Landau in Bayern. Es liegt unmittelbar nördlich der Salvatorkirche an der Dingolfinger Straße 1. Die Jägerstraße, die nördlich und westlich des Gebäudes verläuft, ist nach dem Klosterstifter benannt.

Vor Ort+

Nach seiner Auflösung im Jahr 1977 ging das Gebäude in Privatbesitz über und wurde zu einem Mehrfamilienhaus umfunktioniert. Im Oktober 2021 erlitt es durch einen Brand erhebliche Schäden und ist seither unbewohnbar.

In der Nähe+
  • Schloss Reisbach (Schloss, 246 m)
  • Schloss Warth (Schloss, 2914 m)
  • Schloss Poxau (Schloss, 5593 m)
  • Schloss Pischelsdorf (Schloss, 5773 m)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: ADavidenko / CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 48.5736, 12.6263