Teile erhalten
Dominikanerinnenkloster Löwental

Das ehemalige Dominikanerinnenkloster Löwental, gelegen im heutigen Bodenseekreis in Baden-Württemberg, war einst ein bedeutendes religiöses Zentrum nahe der ehemaligen Reichsstadt Buchhorn. Seine Geschichte ist geprägt von Zerstörung und Wiederaufbau sowie einer wechselvollen Entwicklung innerhalb des Dominikanerordens.
Geschichte+
Die Gründung des Klosters Löwental erfolgte im Jahr 1250 durch den Reichsministerialen Johannes von Ravensburg-Löwental, der seine Burg Eichstegen-Löwental den Dominikanerinnen von Konstanz stiftete und selbst dem Orden beitrat. Ursprünglich als „Himmelwonne“ bezeichnet, etablierte sich der Name Löwental bereits 1253. Das Kloster wurde 1260 durch Schenkungen der Grafen Rudolf und Gottfried von Habsburg-Laufenburg mit weiteren Besitztümern ausgestattet. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte das Kloster mehrere Zerstörungen durch Brände, so in den Jahren 1304, 1609 und während des Dreißigjährigen Krieges, wurde jedoch stets wiederaufgebaut. Eine barocke Kirche wurde 1687 geweiht. Bis zur Säkularisation im Jahr 1806 wuchs das Vermögen des Klosters, insbesondere durch eine florierende Apotheke. Nach der Auflösung des Klosters durch Württemberg im Jahr 1806 und der Vertreibung der Nonnen im Jahr 1812, als eine Kaserne eingerichtet wurde, verfiel die Anlage. Später wurden Teile abgerissen oder umfunktioniert.
Lage+
Das Kloster Löwental befand sich im gleichnamigen Stadtteil von Friedrichshafen am Bodensee, im Bodenseekreis, Baden-Württemberg, Deutschland.
Vor Ort+
Von der einstigen Klosteranlage sind heute noch die Trautenmühle und ein Teil der Klostermauer erhalten. Das Gasthaus „Zum Klosterwirt“ erinnert ebenfalls an die historische Stätte.
In der Naehe+
- Schloss Friedrichshafen (Schloss, ca. 2512 m entfernt)
- Schloss Hirschlatt (Schloss, ca. 3491 m entfernt)
- Humpisschloss (Schloss, ca. 6317 m entfernt)
- Schloss Efrizweiler (Schloss, ca. 6519 m entfernt)
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Unknown artistUnknown artist / Public domain via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.6619, 9.4933