KlosterRegensburg

Dominikanerinnenkloster

Dominikanerinnenkloster

Klosterbetrieb

Das Dominikanerinnenkloster Heilig Kreuz in Regensburg ist ein historisches Frauenkloster, das sich durch seine ununterbrochene Existenz seit dem Mittelalter auszeichnet. Es beherbergt eine bemerkenswerte Kirche, die in ihrer heutigen Form ein einheitliches theologisches Programm widerspiegelt und als ein Juwel des bayerischen Rokoko gilt.

Geschichte+

Die Ursprünge des Klosters reichen bis ins Jahr 1233 zurück, als Bischof Siegfried von Regensburg einen Bauplatz für eine Gemeinschaft frommer Frauen stiftete. Vier Jahre später wurde dem Kloster die Pfarrei Schwarzhofen zur Finanzierung überlassen, was den Bau einer Kirche ermöglichte. Diese wurde zwischen 1237 und 1244 errichtet und zeichnete sich durch ein einschiffiges Langhaus und einen dreiseitigen Chor aus. Im Jahr 1246 wurde das Kloster offiziell dem Dominikanerorden übergeben. Ein romanisches Kruzifix, das dem Kloster seinen Namen gab, wurde 1669 in die Kirche versetzt. Reformbestrebungen führten 1484 zur Inkorporierung von Schwestern aus dem Nürnberger St.-Katharinen-Kloster. Während der Säkularisation nach 1800 blieb das Kloster unter der Auflage erhalten, eine Mädchenschule zu eröffnen. Ab 1853 wurden unter Priorin Benedikta Bauer Neugründungen in Niederviehbach und den USA vorgenommen. Die Kirche erfuhr von 1751 bis etwa 1757 eine umfassende Umgestaltung im Stil des Rokoko, maßgeblich geprägt durch Simon Sorg, Johann Baptist Modler und Otto Gebhard. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde die Klosterkirche von 1980 bis 1983 saniert.

Lage+

Das Dominikanerinnenkloster befindet sich in der Stadt Regensburg in Bayern, Deutschland, auf einer Höhe von etwa 339 Metern über dem Meeresspiegel. Es liegt in der nordwestlichen Altstadt.

Vor Ort+

Das Kloster besteht bis heute und ist das älteste noch existierende und niemals aufgehobene Frauenkloster des Dominikanerordens in Deutschland. Die Klosterkirche Heilig Kreuz ist in ihrer heutigen Gestalt ein bedeutendes Beispiel des bayerischen Rokoko.

In der Naehe+
  • Johanniterkommende St. Leonhard (Kloster, 156 m entfernt)
  • Schottenkloster St. Jakob, Regensburg (Kloster, 285 m entfernt)
  • Württembergisches Palais (Schloss, 285 m entfernt)
  • Ehemaliges Ökonomiegebäude des Schottenklosters St. Jakob (Kloster, 399 m entfernt)

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 49.0201, 12.0852