Die Geschichte des Doms beginnt mit einer karolingischen Kirche um 814, die 849 Bischofssitz wurde. Nach einem Brand entstand ein hölzerner Neubau, dem Bischof Bernhard II. um 1000 einen Steinturm voranstellte. Unter Bischof Wigger wurde im frühen 11. Jahrhundert die erste steinerne Basilika aus Raseneisenstein und Findlingen errichtet und 1028 den Heiligen Maria und Cäcilia geweiht. Im 12. Jahrhundert folgte eine Erneuerung mit Backstein, wobei Bischof Hermann den romanischen Glockenturm errichten ließ und eine Kreuzbasilika begann, die unter Bischof Tammo zwischen 1181 und 1185 fertiggestellt wurde. Ein Brand im Jahr 1268 zerstörte die romanische Basilika. Der Bau der heutigen hochgotischen Hallenkirche begann 1290 unter Bischof Konrad I. und zog sich über lange Phasen hin, bis er 1490 mit einem provisorischen Westgiebel abgeschlossen wurde. Nach der Einführung der lutherischen Kirchenordnung um 1560 diente der Dom den Fürstbischöfen und wurde nach dem Westfälischen Frieden 1648 Teil des Herzogtums Verden. Eine umfassende Renovierung im Jahr 1829 entfernte barocke und Renaissance-Elemente zugunsten einer Regotisierung.
Dom zu Verden

Der Dom zu Verden, ein bedeutendes Baudenkmal in Niedersachsen, ist eine beeindruckende Kathedrale im gotischen Stil, deren Grundsteinlegung im Jahr 1290 erfolgte. Er ist ein zentrales Zeugnis der regionalen Kirchengeschichte und prägt bis heute das Stadtbild von Verden.
Geschichte+
Lage+
Der Dom zu Verden befindet sich in der Stadt Verden, welche im Bundesland Niedersachsen in Deutschland liegt.
Vor Ort+
Heute beherbergt der Dom die evangelisch-lutherische Domgemeinde in Verden und ist ein geschütztes Baudenkmal in Niedersachsen. Der Bau besteht größtenteils aus Backstein, wobei der romanische Turmunterbau aus Sandsteinquadern erhalten ist. Der Turm trägt ein Zeltdach, das nach der Zerstörung des ursprünglichen spitzen Turmhelms im Jahr 1737 entstand. Die Querhausgiebel zeigen Elemente der norddeutschen Backsteingotik.
In der Naehe+
- Schloss Etelsen (Schloss, 11673 m)
- Rittergut von Behr (Herren- und Gutshaus, 13414 m)
- Schloss Hoya (Schloss, 13622 m)
- Schloss Thedinghausen (Schloss, 14198 m)
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Ulamm (talk) / CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.9172, 9.2285