Die Reste der Burgruine können besichtigt werden
Burgruine Tursenstein

Als Gründer und erste Besitzer der Herrschaft und Burg "Stein" gelten die Grafen von Poigen-Rebgau. Im frühen 12. Jahrhundert tritt ein Wolfker von Stein urkundlich in Erscheinung, der später als Graf Wolfker von Nalb zu identifizieren ist. Noch im selben Jahrhundert folgen den Grafen von Poigen kurzfristig die Grafen von Hohenberg. Danach gelangt die Burg an den Landesfürsten, Herzog Leopold VI.
Unter den Babenbergern wird die Burg an Lehensträger vergeben, von denen jedoch keiner bekannt ist. 1265 wird sie wieder genannt, als König Ottokar II eine Reihe von Burgen niederreißen lässt, darunter auch "Stein". 1288 wird als Lehensträger der Sonnberger ein Heinrich von Stein angenommen. Vor 1337 fällt der Sitz an die mit den Sonnbergern verwandten Tursen. 1337 wird Reinprecht der Turs von den Herzögen mit dem "Stain auf dem Champ" belehnt und erhält die Erlaubnis zum Wiederaufbau und Ausbau der Burg. Nach dessen Tod fällt sie 1367 an Ulrich von Pernstein, der sie 1377 an Ulrich von Maissau verkauft.
1396 wird die Burg durch Herzog Albrecht IV dem Stift Altenburg übergeben, welches gegen beträchtliche Abgeltungen den Sitz abreißen lassen konnte. 1419 wird die Burg bereits als Verfallen bezeichnet.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burgruine_%C3%96des_Schloss_-_Nordmauer.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.6288, 15.6050