BurgTreis-Karden

Burgruine Treis

Burgruine Treis

Die Burgruine kann besichtigt werden

Burg Treis, auch Treisburg genannt, ist eine Burgruine in der Gemeinde Treis-Karden an der Mosel im Landkreis Cochem-Zell (Rheinland-Pfalz). Sie befindet sich 30 Kilometer Luftlinie südwestlich von Koblenz.

Die Ruine der Höhenburg steht auf einem von den beiden aus dem Hunsrück kommenden Bächen Flaumbach und Dünnbach umflossenen Bergsporn und liegt etwa 70 Meter über dem Zusammenfluss beider Bäche. Auf demselben Bergsporn, nur durch eine Mulde getrennt, befindet sich die wenige hundert Meter entfernt gelegene Wildburg. Die Burganlage liegt in einer Höhe von 157 Metern über NN etwa einen Kilometer südlich von Treis etwas abseits des Moseltals.

Das genaue Datum der Errichtung der Burg liegt im Dunklen der Geschichte. Sie ist vielleicht schon in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts erbaut worden. Erste gesicherte Nachrichten zu einer Burg in Treis stammen von 1121. In diesem Jahr zerstörte Heinrich V. eine von Otto von Rheineck erbaute Treiser Burg. 1148 befand sich die Treiser Burg in den Händen des rheinischen Pfalzgrafen Hermann von Stahleck. Im Rahmen der Auseinandersetzung mit Otto von Rheineck um das Pfalzgrafenamt gelangte die Burg unter Trierer Einfluss. Schließlich eroberte der Trierer Erzbischof Albero die Treiser Burg. Damit gelangte sie in das Eigentum des Trierer Erzbischofs. Dem Anschein nach lag die Kontrolle über die Anlage im 12. und 13. Jahrhundert beim Kardener Archidiakon. Erst im ausgehenden 13. Jahrhundert lässt sich die Burg als Eigentum von Kurtrier und somit unter Kontrolle des Trierer Erzbischofes nachweisen. In der Folgezeit traten als Trierer Amtmänner und Burgmannen Angehörige von verschiedenen Adelsgeschlechtern auf: Freie von Treis, Herren von Pyrmont, Herren von Winneburg-Beilstein und Herren von Eltz.

Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die Burg im Jahre 1689 von französischen Truppen zerstört und später nicht wieder aufgebaut.

Erst ab den 1950er Jahren wurde die Ruine durch den Eigentümer vor dem völligen Verfall bewahrt.

Heutige Nutzung+

Das heutige Erscheinungsbild der Ruine wird dominiert von dem mächtigen quadratischen Bergfried, der bei der Restaurierung wieder um eine Etage erhöht wurde und ein Dach erhielt. Er kann bestiegen werden. Daneben sind noch Reste weiterer Gebäude und der Ringmauer erhalten.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.de/thread.php?threadid=613

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.1656, 7.2987