Die Burgruine kann nur anlässlich von Theatervorstellungen besichtigt werden
Burgruine Stubegg

Stubegg wurde erst im 14. Jahrhundert durch die Herren von Stubenberg erbaut. Es ist eine der wenigen Burgen, die nie verkauft, sondern nur durch Erbschaft ihre Besitzer gewechselt haben. Der Grund für ihre Errichtung dürfte wohl in dem reichen Bergbaugebiet um Arzberg gelegen sein.
Anlässlich einer Erbteilung im Jahr 1383 erhielt Friedrich von Stubenberg Stubegg. Bei einer neuerlichen Erbteilung fiel die Burg 1415 an Ulrich von Stubenberg. Ende des 15. und zu Beginn des 16. Jahrhunderts gab es mehrfach Erbstreitigkeiten im Hause Stubenberg um die Burg. Ein Rechtsstreit zwischen Georg von Stubenberg und seinem Vetter Caspar dauerte bis 1519. Georg übergab Stubegg 1525 seinem Vetter Wolfgang von Stubenberg.
Um 1600 war Stubegg die größte weltliche Herrschaft der Steiermark. Ein späterer Georg von Stubenberg war Protestant und musste 1629 das Land verlassen. Zuvor hatte er Stubegg seinem katholisch gewordenen Bruder Wolf übergeben. Zur Zeit der Türkenkriege wurden die Befestigungen der Burg verstärkt. Sie wurde aber nicht angegriffen. Leopold von Stubenberg ließ nach 1751 die Herrschaft Stubegg mit dem Hauptsitz Gutenberg zusammen legen und die Verwaltung in Gutenberg konzentrieren. Stubegg wurde verlassen und nicht mehr gepflegt. Die Dachsteuer hatte um 1830 ein Abdecken der Dächer und den völligen Ruin zur Folge.
Die Wälder um Arzberg sind nach 700 Jahren noch immer im Besitz der Stubenberger, doch wird die Burgruine vom Verein „Burgspiele Stubegg“ in Stand gehalten. Der Turm wurde wieder eingedeckt und die Mauern saniert. Seit 1975 finden in Stubegg jeweils im Juli Freiluftaufführungen statt.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.wehrbauten.at
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Lage: 47.2493, 15.5094